Und jetzt das Double!

Die Volleyballer von Generali Haching holen in Halle ihren vierten Pokalsieg – obwohl sie gegen Außenseiter Moers schon hinten waren. Der Titel ist Balsam nach einer schmerzhaften Saison 2012
| Julian Galinski
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen

Die Volleyballer von Generali Haching holen in Halle ihren vierten Pokalsieg – obwohl sie gegen Moers schon zurück lagen. Der Titel ist Balsam nach einer schmerzhaften Saison 2012

Halle - Die Saison 2012 war so bitter gewesen für die Volleyballer von Generali Haching: nach drei Pokalsiegen in Serie verloren sie im dortigen Finale gegen Friedrichshafen – und noch schlimmer: Im letzten Saisonspiel vergab die Mannschaft zwei Matchbälle für die deutsche Meisterschaft. Am Ende feierte Berlin, am Utzweg, im Hachinger Volleyball-Herz.


Vergessen! Denn die Hachinger feiern endlich wieder! Am Sonntag besiegte die Mannschaft von Trainer Mihai Paduretu den Moerser Sportclub mit 3:2 und darf sich nun zum vierten Mal in fünf Jahren Deutscher Pokalsieger nennen.


„Wir sind sehr froh, dass wir den Titel geholt haben, obwohl es nicht ganz einfach war. Wir haben es für das Publikum spannend gemacht und die Moerser haben stark gespielt bzw. einen großen Kampf geliefert. Gut, dass wir am Schluss nochmal anziehen konnten.“, sagte Manager Josef Köck. Denn Moers machte es dem Champions–League-Teilnehmer schwer – und ging vorübergehend in Führung.


„Nach dem 2:1-Satzrückstand war ich schon nervös aber wir kennen das. Wir waren auch schön öfter 2:0 in Rückstand und haben noch gewonnen. Die Mannschaft ist schon so ehrgeizig, dass sie nochmal richtig Gas gibt, wenn sie hinten liegt“ – ein Gewinnerteam eben. Paduretu hatte zwar während der Saison durchaus schon Zweifel angemeldet, ob seine Mannschaft wirklich ein Titelkandidat ist, aber das hat sie nun bewiesen. „Wir haben nach dem verlorenen zweiten und dritten Satz wieder die Kurve bekommen. Unsere Erfahrung hat sich ausgezahlt“, sagte Hachings Angreifer Christian Dünnes.


Für den Moment darf Haching nun genießen: „Wir sind glücklich und zufrieden. Wir feiern jetzt noch ein bisschen in Halle und begeben uns dann auf die Heimreise“, sagte Köck am Sonntagabend.
Doch wohl eher früher als später wird sich der Hunger bei den Hachingern wieder bemerkbar machen – der Hunger, endlich die Meisterschaft zu gewinnen, nachdem die Mannschaft schon so oft im Finale gescheitert war. Warum also nicht in dieser Saison endlich auch am Ende der Saison ganz oben stehen? „Das war ein wichtiger Schritt für uns“, sagt Köck. „Wir werden uns jetzt voll auf den Meistertitel vorbereiten. Wir wollen das Double zu holen. Wir legen da alles rein!“

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren