Neun deutsche Tennisprofis in München dabei

Neun deutsche Tennisprofis stehen beim Münchner ATP-Turnier im Hauptfeld – ernst aber wird es für die heimischen Hoffnungsträger frühestens am Dienstag.
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Neun deutsche Tennisprofis stehen beim Münchner ATP-Turnier im Hauptfeld – ernst aber wird es für die heimischen Hoffnungsträger frühestens am Dienstag.
dpa Neun deutsche Tennisprofis stehen beim Münchner ATP-Turnier im Hauptfeld – ernst aber wird es für die heimischen Hoffnungsträger frühestens am Dienstag.

Neun deutsche Tennisprofis stehen beim Münchner ATP-Turnier im Hauptfeld – ernst aber wird es für die heimischen Hoffnungsträger frühestens am Dienstag.

München – Mit einem hart erkämpften Erfolg über den Österreicher Martin Fischer schaffte Qualifikant Dustin Brown am Montag als letzter Lokalmatador noch den Sprung in die erste Runde der traditionsreichen BMW Open. Jetzt darf der Außenseiter auf eine Überraschung hoffen. So mancher seiner deutschen Mitstreiter geht dagegen mit größeren Erwartungen an den Start.

Der Auftakt bei der mit 450 000 Euro dotierten Veranstaltung steht ganz im Zeichen von Tommy Haas. Erstmals seit fünf Jahren präsentiert sich die einstige Nummer zwei der Welt wieder auf dem bayerischen Sand, Mitte der Woche schon könnte Haas auf Topfavorit Jo-Wilfried Tsonga treffen. Das Match gegen den Franzosen wäre das erste echte Highlight für die Zuschauer. Gewinnt Haas am Dienstag gegen Landsmann Michael Berrer, wartet der mit einem Freilos ins Turnier gestartete Tsonga im Achtelfinale.

„Das wäre etwas Schönes“, bekannte der Wahlamerikaner Haas. Der groß gewachsene Franzose hat sich hinter Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray als Nummer fünf in der Welt etabliert. In München werden ihm neben Feliciano Lopez aus Spanien die größten Chancen auf den Turniersieg eingeräumt. Zum zehnten Mal schon macht Haas Station beim Vorbereitungsturnier auf die French Open – mit 34 Jahren aber gehört er inzwischen nicht mehr zum Favoritenkreis. Wegen seiner „Verdienste um das deutsche Tennis“, nicht etwa wegen seiner tollen Form, bekam er von Turnierdirektor und Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen eine Wildcard.

Nach argen Verletzungsproblemen in den vergangenen Jahren ist Haas inzwischen auf Weltranglistenplatz 134 zurückgefallen, zuletzt zwangen ihn Knieprobleme zu einer dreiwöchigen Wettkampfpause. Aussichtsreicher geht da schon Philipp Kohlschreiber ins Rennen. Der Gewinner von 2007 greift nach einem Freilos zu Beginn wohl erst am Mittwoch ins Geschehen ein und trifft in Runde zwei auf den Letten Ernests Gulbis oder Xavier Malisse aus Belgien. „Das Turnier noch einmal zu gewinnen, ist mit Sicherheit ein Wunsch und ein Traum von mir“, fabulierte der an Nummer vier gesetzte Kohlschreiber.

Qualifikant Brown schaffte im Duell mit dem Österreicher Fischer durch ein 7:6 (7:5), 6:4 den Sprung ins 28-köpfige Hauptfeld. Und zwar als einziger Deutscher auf dem Umweg, nachdem seine drei Landsleute Peter Gojowczyk, Dieter Kindlmann und Dominik Meffert allesamt ihr drittes Qualifikationsmatch verloren hatten. In Runde eins wird es für die Nummer 159 der Weltrangliste aus Winsen an der Aller gegen Daniel Brands (Deggendorf/105) schon kniffliger.

 

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