Das sind die Favoriten der Handball-WM 2019

Am Donnerstag beginnt die Handball-WM in Deutschland und Dänemark. Wer sind die Favoriten, wer die Stars? Ein Überblick der AZ.
| Simon Stuhlfelner
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Die zwei Topfavoriten im Duell: Frankreich gegen Dänemark bei der EM 2018.
Monika Skolimowska/dpa Die zwei Topfavoriten im Duell: Frankreich gegen Dänemark bei der EM 2018.

München - Die Erinnerung ans Wintermärchen 2007, sie ist in diesen Tagen omnipräsent. Eine Welle der Handball-Euphorie schwappte durchs Land, als sich Henning Fritz, Pascal Hens, Michael Kraus und Co. mit dem Finalsieg über Polen den Titel bei der Heim-WM sicherten.

Zu den Topfavoriten gehört die deutsche Handball-Nationalmannschaft bei der bevorstehenden Heim-WM in Deutschland und Dänemark (10. bis 27. Januar) nach der verpatzten EM 2018 zwar nicht, mit dem Heimvorteil im Rücken könnte aber eine Überraschung möglich sein. Zudem liegen die Teams in der Weltspitze wohl so eng beisammen wie selten zuvor.

Die AZ zeigt die Favoriten der Handball-WM und ihre Topstars

Frankreich: Den Titelverteidiger, der vier der letzten fünf Weltmeisterschaften gewonnen hat, muss man zuerst nennen, wenn es um die Favoriten geht. Allerdings steckt das Team in einem Generationswechsel: Stars wie Thierry Omeyer oder Daniel Narcisse haben aufgehört, Superstar Nikola Karabatic fehlt nach einer Fuß-OP. Die nächste Generation mit Nedim Remili (23), Dika Mem (21) und Nicolas Tournat (24) soll es jetzt richten.

Spanien: Die Spanier stoppten bei der Europameisterschaft 2018 in der Hauptrunde die deutschen Titelträume und setzten sich selbst auf Europas Thron. Star im Team des Weltmeisters von 2005 und 2013 ist Alex Duschebajew (26). Der Linkshänder, Sohn des zweimaligen Welthandballers Talant Duschebajew, spielte bei der EM ein überragendes Turnier. Er wird bei der Vorrunde in der Münchner Olympiahalle zu bewundern sein.

Kroatien: Ebenfalls in München tritt die kroatische Auswahl an, die bei jedem großen Turnier seit 2003 unter den ersten Sechs landete. Trotz Ausnahmekönner Domagoj Duvnjak (30) vom THW Kiel gehören die Kroaten diesmal aber nicht zum engsten Favoritenkreis.

Dänemark: Nach drei zweiten Plätzen (1967, 2011, 2013) wollen die Dänen bei ihrem Heimturnier endlich den WM-Fluch brechen und den Titel holen. Superstar Mikkel Hansen – mit langem Haar und Stirnband eine markante Erscheinung – war mit dem Team Olympiasieger 2016, Europameister 2012 und zwei Mal Welthandballer. Zusammen mit Frankreich ist Dänemark der Topfavorit.

Norwegen: Die Mannschaft hat in den vergangenen Jahren den Sprung in die Weltspitze geschafft, bei der WM 2018 scheiterte das Team erst im Finale an Gastgeber Frankreich. Eng verbunden ist der Aufstieg der Norweger mit Spielmacher Sander Sagosen (23), der wie Hansen und Deutschlands Kapitän Uwe Gensheimer beim Scheichklub Paris Saint-Germain spielt.

Schweden: Der Rekord-Europameister erlebt gerade eine Renaissance, bei der EM holten die Tre Kronors Silber. Der letzte der vier WM-Titel datiert aus dem Jahr 1999. Anführer des Teams ist Jim Gottfridsson (26) von der SG Flensburg-Handewitt, der bei der EM zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde.

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