BMW Open: Mayer schon draußen

Florian Mayer hat bei den BMW Open in München sein Erstrundenspiel klar gegen den Tschechen Lukas Rosol verloren. Philipp Kohlschreiber hingegen kam locker weiter.
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Mühseliger Weg zurück: Florian Mayer
dpa Mühseliger Weg zurück: Florian Mayer

München - Philipp Kohlschreiber hat beim ATP-Turnier in München einen Blitzstart hingelegt und seine aktuell gute Form auf Sand unter Beweis gestellt. Der Tennisprofi aus Augsburg benötigte am Dienstag nur 56 Minuten für seinen 6:1, 6:2-Auftaktsieg über Jiri Vesely aus Tschechien.

"Da gibt es wenig Negatives zu sagen", sagte der derzeit beste deutsche Spieler auf Weltranglistenplatz 26. "Ich bin sehr zufrieden. Es hat alles so gut geklappt, dass es schwierig war für meinen Gegner." Der Erfolg "war nie richtig in Gefahr", befand er.

Im Achtelfinale kommt es nun zum Duell der Generationen: Der 31 Jahre alte Kohlschreiber trifft am Mittwoch (13.30 Uhr) auf den Hamburger Alexander Zverev, der erst in der Vorwoche 18 Jahre alt geworden war und zum Turnierstart im deutschen Duell gegen Benjamin Becker gewonnen hatte.

Das 1,98 Meter große Tennis-Talent wurde von Kohlschreiber gelobt. "Er beherrscht für sein Alter alles schon sehr gut. Er ist immer gefährlich, weil er einfach ein aggressives Spiel hat und alles schon auf dem Platz kann", berichtete der München-Sieger von 2007 und 2012 sowie Finalist von 2013.

"Das wird eine harte Partie." Gegen Vesely ließ sich Kohlschreiber auch von einer vierstündigen Regenverzögerung nicht beirren und zeigte bei nasskalten Bedingungen eine souveräne Vorstellung. "Es war ein schwieriger Tag für alle Beteiligten", räumte er ein. "Am Anfang war es schon richtig kalt. Es wurde dann ein bisschen wärmer, jedenfalls fühlte es sich so an. Aber ich war dann natürlich zufrieden, dass es schnell vorbei war."

Auch Florian Mayer stand weniger als eine Stunde auf dem Centre Court am Aumeisterweg, erlebte nach einer einjährigen Verletzungspause und ansprechenden Comebacks jüngst in Monte Carlo und Bukarest dagegen eine Enttäuschung: Gegen den Tschechen Lukas Rosol zog er in nur 54 Minuten mit 2:6, 2:6 den Kürzeren.

"Das nervt", sagte der Bayreuther zu seiner fehlenden Spielpraxis nach einer Schambeinverletzung und einem Leistenbruch. "Ich brauche einfach Matches und Siege." Gegen den Weltranglisten-41. war er letztlich chancenlos.

"Wenn er trifft, spielt er unglaublich, wenn nicht, ist er zu knacken", wusste Mayer. "Heute hatte er einen seiner besten Tage gehabt. Er hat mir zu schnell gespielt, das lief zu glatt weg. Ich war einfach nicht in Bestform, und dann geht es eben so deutlich aus." Der 31-Jährige Finalist von 2011 konnte dank einer Wildcard in München antreten.

Qualifikant Dustin Brown musste ebenfalls schon die Segel streichen: Der Deutsch-Jamaikaner aus Winsen/Aller unterlag dem Italiener Simone Bolelli in 64 Minuten mit 1:6, 6:7 (2:7).

Die deutschen Tennisspielerinnen Julia Görges und Annika Beck scheiterten indes in der ersten Runde des mit 250 000 Dollar dotierten WTA-Turniers in Prag.

Fed-Cup-Akteurin Görges unterlag der Tschechin Klara Koukalova am Dienstag in 88 Minuten mit 6:7 (3:7), 2:6. Zuvor hatte die Bonnerin Beck gegen die topgesetzte Tschechin Karolina Pliskova nach 97 Minuten mit 6:2, 1:6, 3:6 verloren. Es war für sie in diesem Jahr bereits die dritte Niederlage gegen die aktuelle Nummer 14 der Welt.

Auch Mona Barthel ereilte beim WTA-Turnier in Marrakesch das frühe Aus: Die an Nummer fünf gesetzte Deutsche verlor gegen die Ungarin Timea Babos mit 4:6, 0:6. Die Weltranglisten-39. kassierte damit nach dem Turnier in Stuttgart die zweite Auftaktniederlage auf Sand in Serie. Bei dem Heimturnier war Barthel jüngst an Carina Witthöft gescheitert. Diese wiederum kam in Marrakesch nun selbst nicht über die erste Runde hinaus. Die Hamburgerin verlor im rein deutschen Duell gegen Tatjana Maria aus Bad Saulgau mit 3:6, 2:6.

Bei dem mit 250 000 Dollar dotierten Event in Marokko erreichte auch noch Qualifikantin Laura Siegemund aus Metzingen die zweite Runde. Die Weltranglisten-145. behauptete sich mit 6:2, 6:3 gegen die Französin Pauline Parmentier.

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