Aufschlag am Aumeister: Die Favoriten im AZ-Check

Tennis-Highlight in München: Bei den BMW Open spielen Stars wie del Potro, Thiem, Brown & Kohlschreiber. Doch wer holt sich am Ende den Titel? Die AZ macht den Check.
| Thomas Becker
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Alexander Zverev schlägt auch bei den BMW Open auf. Doch kann er am Ende auch das Turnier gewinnen?
dpa Alexander Zverev schlägt auch bei den BMW Open auf. Doch kann er am Ende auch das Turnier gewinnen?

München - Dass beim MTTC Iphitos die Teller immer brav aufgegessen werden, hat nicht nur mit der guten Küche im Clubhaus zu tun, sondern auch mit dem Wetterbericht. Wie der Volksmund weiß, gibt es ja nur gutes Wetter, wenn zuvor nichts vom Essen übrig gelassen wurde.

Glaubt man den Wetter-Apps, könnte die kommende Woche eine eher bescheidene werden, zumindest wenn man ein Tennis-ATP-Turnier wie die BMW Open (23. April bis 1. Mai) austragen will. Doch bangemachen gilt nicht, und so beginnt am Samstag um halb elf Uhr die Qualifikation, bevor am Montag das noch hochkarätigere Hauptfeld ins Geschehen eingreift.

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Ein Überblick der AZ über die Top-Spieler

 

Juan Martin del Potro: Der US-Open-Sieger von 2009 ist heuer der prominenteste Vertreter und somit Nachfolger von Vorjahres-VIP Andy Murray. Mit einer Wildcard geht der 27-Jährige nach acht Jahren wieder am Aumeisterweg an den Start. Von 2008 bis 2010 sowie von 2012 bis 2014 rangierte er in den Top Ten, doch Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück. In der Weltrangliste ist der 1,98m-Riese derzeit auf Platz 340 zu finden. Ein Comeback feierte die ehemalige Nummer vier der Welt Anfang des Jahres beim Turnier in Delray Beach, wo er sich bis ins Halbfinale spielte. Turnierdirektor Patrik Kühnen freut sich über seinen Coup: „Del Potro ist ein Spieler, der in die Weltspitze gehört.“ Und wunderschön anzuschauen ist sein so elegantes wie kraftvolles Tennis allemal.

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Dominic Thiem: An eins gesetzt ist in diesem Jahr der österreichische Shooting-Star Dominic Thiem als derzeit Fünfzehnter der Weltrangliste. Der 22-Jährige aus Lichtenwörth wird von Günter Bresnik gecoacht, der schon Boris Becker, Patrick McEnroe und Henri Leconte trainiert hat. Vor einem Jahr war der ebenfalls durch sein elegantes Spiel beeindruckende Rechtshänder noch auf Rang 44 weltweit notiert. Nun trauen ihm viele sogar den Sprung in die Top Ten zu. Im Vorjahr kam er in München bis ins Viertelfinale.

 

Monfils ist der bunte Vogel der Tennis-Szene

 

David Goffin: Der Belgier ähnelt Thiem vom Spieltypus: nicht besonders groß, vergleichsweise schmächtig, aber exzellente Technik gepaart mit ungemeinem Siegwillen. Der 25-Jährige aus Lüttich ist derzeit 25. der Weltrangliste. Auch für ihn war bei Iphitos schon zwei Mal im Viertelfinale Schluss.

Gael Monfils: Der bunte Vogel der Szene. Immer unterhaltsam, immer unberechenbar. Zwei Mal nahm der Franzose schon an den BMW Open teil, jeweils mit Vorstellungen, bei denen noch Luft nach oben war. Derzeit ist der Weltranglisten-Vierzehnte jedoch in glänzender Form, unterlag im Finale von Monte Carlo dem Spanier Rafael Nadal erst in drei Sätzen.

Philipp Kohlschreiber: Deutschlands Nummer eins hat schon zwei BMW-Open-Siege in der Statistik stehen, im Vorjahr wäre fast der dritte dazu gekommen, doch Wimbledonsieger Andy Murray behielt in einem wahrlich denkwürdigen Finale noch knapp die Oberhand. Bei den Turnieren in Monte Carlo und Indian Wells schlug sich der Weltranglisten-27. wacker und verlor knapp gegen Stan Wawrinka und Novak Djovokic.

 

Deutsche Nachwuchs-Hoffnung schlägt auch auf

 

Alexander Zverev: Die große deutsche Hoffnung. Setzte sich mit seinen erst 19 Jahren zuletzt in der erweiterten Weltspitze fest, rangiert derzeit auf Platz 51. Für seine dritte Teilnahme an den BMW Open hat er sich einiges vorgenommen.

Dustin Brown: Der deutsch-jamaikanische Hingucker mit den wilden Dreadlocks. Mindestens so spektakulär wie Kollege Monfils, zuletzt aber immer stabiler. Stand beim Turnier in Warschau zuletzt im Halbfinale und hat sich im Welt-Ranking Platz 106 erspielt. Eine Wildcard beschert ihm seine bereits fünfte BMW-Open-Teilnahme, auch im Doppel. Turnierdirektor Kühnen schwärmt: „Dustin ist durchaus in der Lage, die Top-Ten-Spieler zu besiegen, das hat er schon das eine oder andere Mal bewiesen.“ Thomas Becker

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