Kircheisen Weltcup-Zweiter – Schweizer Hug gewinnt

Bei eisigen Temperaturen von minus 26 Grad ist Björn Kircheisen erstmals im Olympia-Winter auf das Podest gestürmt.
| dpa
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Tschaikowski/Russland - In Abwesenheit fast aller Top-Athleten verpasste der 30 Jahre alte Nordische Kombinierer aus Johanngeorgenstadt am Samstag als Zweiter hinter dem Schweizer Tim Hug nur knapp den 17. Weltcupsieg seiner Karriere. Nach einem Sprung und dem 10-Kilometer-Langlauf kam Kircheisen mit einem Rückstand von 5,7 Sekunden auf den Sieger ins Ziel. Dritter wurde der Tscheche Miroslav Dvorak.

Kircheisen sprang auf der kleinen Schanze 94,5 Meter weit und ging als 13. mit 1:33 Minuten Rückstand hinter Sprungsieger Jewgeni Klimow aus Russland in die Loipe. Mit einer dicken Gesichtsmaske als Schutz gegen die arktische Kälte rollte der Routinier das Feld von hinten auf, konnte den ebenfalls wie entfesselt zum ersten Weltcuperfolg seiner Karriere laufenden Hug aber nicht mehr stellen.

Für Kircheisen hat sich die Reise zum Ural damit bereits gelohnt. Nach dem schleppenden Saisonstart hatte ihn Bundestrainer Hermann Weinbuch nicht ins Trainingslager nach Predazzo mitgenommen, um dem Sachsen weitere Wettkampfpraxis zu verschaffen.

Die anderen DSV-Starter enttäuschten dagegen. Tobias Simon aus Breitnau kam nur auf Rang 34, Wolfgang Bösl aus Berchtesgaden wurde als Fünfter nach dem Springen noch auf Platz 36 durchgereicht. Der Oberstdorfer Janis Morweiser wurde 38., Johannes Wasel aus Baiersbronn kam nichts ins Ziel.

 

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