BMW Sailing Cup: Perfektion im Wasser

Johannes Mehlhorn hat im vergangenen Jahr die Regatta für den BMW Sailing Cup auf dem Starnberger See, seinem Heimrevier, gewonnen - jetzt kommt es zur Neuauflage des Wettkampfs.
| S. Schulke
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Johannes Mehlhorn hat im vergangenen Jahr die Regatta für den BMW Sailing Cup auf dem Starnberger See, seinem Heimrevier, gewonnen - jetzt kommt es zur Neuauflage des Wettkampfs. Hier können Sie noch vier Startplätze gewinnen!

AZ: Herr Mehlhorn, Sie waren Steuermann der Crew, die den BMW Sailing Cup auf dem Starnberger See im vergangenen Jahr gewonnen hat. Am 27. und 28. Juli ist es wieder soweit, da werden die Segelboote wieder in See stechen – und Sie Ihr Team erneut zum Titel steuern?


JOHANNES MEHLHORN: Der Sailing Cup war wirklich ein Highlight, ein tolles Event. Zumal wir uns ja auch so für das Deutschland-Finale in Hamburg auf der Elbe qualifiziert hatten. Da würde ich gerne wieder segeln.


Ist die Konkurrenz so groß?


Das spannende bei diesem Cup ist, dass die Teams ja nicht bestehen bleiben. 90 Segler können teilnehmen und werden jedes Jahr neu zusammengestellt. So lernt man seine Crew erst eine halbe Stunde vor dem Start der Regatta kennen. Man stellt sich kurz vor. Dann muss schnell entschieden werden, wer welche Position übernimmt.


Und Sie wurden zum Steuermann bestimmt?


Ja. Aber das hat nichts zu bedeuten. Jedes Team besteht aus fünf Leuten. Und bei uns war einfach die Mischung sehr gut. Wir hatten einen Studenten, Steuerberater, Segellehrer und Professor an Board. Wir haben uns gleich verstanden. Da gab es keine großen Diskussionen, die kosten Zeit und Meter. Und die kann man gerade auf dem Starnberger See nur schwer aufholen.


Ist der Starnberger See ein anspruchsvolles Segelrevier?


Auf alle Fälle, der hat es in sich. Die Bedingungen sind durch die Lage im Alpenvorland mit all den Bergen nicht gerade einfach. Es kann Windstille herrschen, dann ist viel Geduld angesagt. Der Wind kann aber auch sehr böig sein – ist damit unberechenbar.


Sie haben Heimvorteil.


Das stimmt. Der Starnberger See ist mein Heimrevier. Ich habe da bei der Segelvereinigung Blau-Gold mein Boot. Das ist schon ein Vorteil. Aber die Veranstalter achten bei der Zusammenstellung der einzelnen Teams darauf, dass das Niveau sehr ausgeglichen ist. Die Zuschauer und auch die einzelnen Crews wollen ja auch eine gewisse Spannung erleben, nur so entsteht ein richtiger Wettkampf.


Und Spaß haben Sie?


Sehr viel. Auf dem Segelboot, aber auch an Land. Der Münchner Yacht Club in Starnberg stellt für den Sailing Cup sein Gelände einmal zur Verfügung und lässt auch die Zuschauer das Segeln hautnah miterleben. Man sieht wie die Crews arbeiten und sich auf die Regatten vorbereiten.


Wie lange sitzen Sie nun schon im Segelboot?


Seit 34 Jahren. Segeln ist meine große Leidenschaft. Das Zusammenspiel mit den Naturgewalten Wind und Wasser ist dabei sehr spannend. Genauso wie die Technik beim Segeln perfekt funktionieren muss – bei jedem Segel, das man setzt. Und bei jedem Manöver, bei jeder Wende. Außerdem haben wir auch noch das Glück, auf einem der schönsten Seen in Deutschland segeln zu dürfen. Ein Traum!

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