Vettel: Weltmeisterlich! Jetzt reicht Platz 5

Sebastian Vettel gewinnt auch in Suzuka – und  hat in der WM-Wertung 90 Punkte Vorsprung. Läuft alles nach Plan, ist er in zwei Wochen Weltmeister. „Es ist nicht zu Ende, ehe es zu Ende ist“.
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Suzuka - Aufgegeben hatten die Rivalen schon längst, sogar gratuliert hatten sie Sebastian Vettel bereits zum vierten Titel in der Formel 1 hintereinander. Doch die große Party musste Vettel nach dem Rennen in Suzuka doch noch mal verschieben. Obwohl er auch beim Großen Preis von Japan gewann und so seinen fünften Sieg hintereinander einfuhr, kann Ferrari-Star Fernando Alonso, der in Suzuka Vierter wurde, Vettel noch einholen in den restlichen vier Saisonrennen.

Wenn auch nur theoretisch. 90 Punkte beträgt Vettels Vorsprung vor Alonso nun. Der kann seinen Dauer-Rivalen nur noch einholen, wenn er in Indien gewinnt und Vettel dort höchstens Sechster wird. Unwahrscheinlich. Zumal Alonso dann auch in den folgenden Rennen Wunderdinge vollbringen – und auf Ausfälle Vettels hoffen müsste. Nein, das Ding ist durch für Vettel und Red Bull, und das war es auch schon vor dem Rennen auf dem verschlungenen und engen Micky-Maus-Kurs in Suzuka.

„Die Weltmeisterschaft ist noch offen. Vielleicht noch für ein Rennen, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit“, sagte Alonso denn auch am Sonntag. Er sei auch nicht frustriert. Red Bull sei einfach zu stark. Alonsos Ziel ist nur noch, mit seinem Rennstall vor Mercedes zu bleiben in der Konstrukteurswertung, sagte er. Das wird schwer genug, die Silberpfeile scheinen derzeit, genauso wie Lotus, schneller zu sein als die Boliden der Scuderia. Bereits vor dem Wochenende hatte Alonsos Boss, Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali, Superseb gratuliert. In einem Interview mit der „FAZ“ sagte er: „Verdient oder nicht? Er hat es auf jeden Fall erreicht.

Also: Herzlichen Glückwunsch, Sebastian!“ Vettel will die Glückwünsche einstweilen aber noch nicht entgegennehmen, da ist er abergläubisch. „Es ist noch nicht zu Ende, ehe es zu Ende ist“, sagte er nach dem Sieg. Auch in Indien wolle er gewinnen. „Ich glaube, die Leute unterschätzen häufig, wieviel Arbeit dahinter steckt. Sicher kann man sich jetzt grundsätzlich eher einen Fehler erlauben und das Rennen etwas entspannter angehen. Aber das ist nicht unser Anspruch, wir versuchen nicht, auf Rang fünf zu segeln.

Wir fahren auch in Indien klar auf Sieg“, sagte er noch. Und die Frage ist, wer ihn überhaupt stoppen kann. In Japan gewann er sogar ein Rennen, bei dem er zunächst Probleme hatte. Vettel war am Start schlecht weggekommen und musste lange Romain Grosjean und Mark Webber hinterher fahren. Doch am Ende hatte eben doch wieder er die Nase vorn.

 

 

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