Spielberg: Rosberg jagt, Hülkenberg überrascht

Nur Lewis Hamilton hat sich eine bessere Ausgangsposition für den GP von Österreich gesichert: Nico Hülkenberg startet am Sonntag (14 Uhr/RTL und Sky) neben dem Weltmeister sensationell zum zweiten Mal in seiner Karriere als Zweiter aus der ersten Startreihe.
| dpa/sid
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Lewis Hamilton und Nico Hülkenberg (Bild) waren die Gewinner des Qualifyings zum GP von Österreich.
dpa Lewis Hamilton und Nico Hülkenberg (Bild) waren die Gewinner des Qualifyings zum GP von Österreich.

Spielberg - Mercedes-Pilot Nico Rosberg muss beim Großen Preis von Österreich in Spielberg Schadensbegrenzung betreiben.

Der WM-Führende geht am Sonntag (14.00 Uhr) als Sechster weit hinter seinem schärfsten Rivalen und Teamkollegen Lewis Hamilton in den Formel-1-Lauf in der Steiermark. Der Österreich-Gewinner von 2014 und 2015 war in der Qualifikation am Samstag Zweiter hinter dem britischen Weltmeister geworden.

Wegen eines Getriebewechsels an seinem Wagen wurde der Deutsche in der Startaufstellung nach hinten strafversetzt. Hamilton kann mit einem Sieg im neunten von 21 Saisonrennen seinen Rückstand auf Rosberg verkürzen.

 

 

Hamilton übte vor dem Rennen herbe Kritik und setzte den Dachverband FIA unter Druck: "Diese gelben Randsteine sind sehr gefährlich. Ich weiß nicht, wie viele Unfälle es noch braucht, bis ein Auto böse in der Wand landet. Da brauchen wir eine andere Lösung", sagte der Brite.

"Ein großartiger Tag"

Neben Hamilton in Startreihe eins steht Nico Hülkenberg. Der Force-India-Fahrer profitierte als Qualifikations-Dritter von der Strafe gegen seinen Landsmann und rückte um einen Rang nach vorn.

"Es war ein großartiger Tag. Ich habe mich wie bei meiner Pole 2010 in Brasilien gefühlt", sagte Hülkenberg: "Man kann dem Team nur ein Lob aussprechen. Wir starten aus der ersten Reihe. Wir können hier definitiv um gute Resultate kämpfen."

Lesen Sie hier: Rosberg Schnellster im ersten Training

Allerdings hatte der 28-Jährige erst am Abend endgültige Gewissheit: Eine Ermittlung der Rennkommissare wegen zu schnellen Fahrens unter Gelben Flaggen blieb für ihn ohne Konsequenzen.

Auch der WM-Dritte Sebastian Vettel, der am Sonntag 29 Jahre alt wird, musste wie Rosberg wegen eines Getriebewechsels nach hinten und rutschte mit seinem Ferrari als Qualifikations-Vierter auf Position neun.

Formel-1-Neuling Pascal Wehrlein steht mit seinem Manor als Zwölfter so wie weit vorne wie noch nie.

 

 

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