Rückschlag für Vettel im Training - Sutil top

Die deutsche WM-Hoffnung Sebastian Vettel hat im letzten Training vor der Qualifikation zum Großen Preis von Europa einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach einer knappen halben Stunde war die Session für den Formel-1-Piloten bereits wegen eines Defekts an seinem Red Bull vorbei.
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Sebastian Vettel steuert seinen Red Bull im Training über den Stadtkurs von Valencia.
dpa Sebastian Vettel steuert seinen Red Bull im Training über den Stadtkurs von Valencia.

Die deutsche WM-Hoffnung Sebastian Vettel hat im letzten Training vor der Qualifikation zum Großen Preis von Europa einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach einer knappen halben Stunde war die Session für den Formel-1-Piloten bereits wegen eines Defekts an seinem Red Bull vorbei.

«Das Auto hat plötzlich an Leistung verloren», erklärte Vettel. Er habe den Red Bull noch an die Box zurückbringen wollen. «Aber dann haben die Hinterräder blockiert - da war dann Schicht im Schacht», meinte er bei RTL.

Offensichtlich war der Motor in Vettels Dienstwagen geplatzt, sein Auto verlor Öl. Das Training auf dem 5,419 Kilometer langen Hafenkurs wurde erst nach einer fast halbstündigen Unterbrechung wieder aufgenommen. Die Bestzeit erzielte Vettel-Landsmann Adrian Sutil in 1:39,143 Minuten. Der Force-India-Pilot aus Gräfelfing hatte schon am Vortag mit dem sechsten Gesamtrang aufhorchen lassen.

Probleme bei Vettel

«Kurzarbeiter» Vettel wurde unterdessen mit einem Roller Richtung Box gebracht, seinen Wagen schoben die Mechaniker und Ingenieure in die Garage. Kurz nach seinem Aus, durch das Vettel wie auch den Rivalen weitere Daten zur Feinabstimmung fürs Qualifying zwei Stunden später fehlten, besprach sich Vettel noch am Kommandostand mit Teamchef Christian Horner.

Am Ende wurde der Heppenheimer, der vor dem elften WM-Lauf auf Rang drei (47) hinter Jenson Button (70/BrawnGP) und seinem Red-Bull-Kollegen Mark Webber (51,5) liegt, auf Rang 18 geführt.

Schumi-Ersatz Badoer weit zurück

Direkt hinter Sutil reihten sich unterdessen Kazuki Nakajima von Williams und Robert Kubica von BMW-Sauber ein. Nico Rosberg wurde im zweiten Williams mit Toyota-Motor Fünfter, WM-Spitzenreiter Button im Brawn mit Mercedes-Power Siebter vor Weltmeister Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes. Nick Heidfeld begnügte sich im zweiten BMW-Sauber mit Platz 13, Timo Glock im Toyota mit Rang 16. Das Schlusslicht bildete wie schon beim ersten Freitagstraining Ferrari-Ersatzmann Luca Badoer. Der Italiener wies einen Rückstand von rund drei Sekunden auf Sutil auf. (dpa)

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