Reaktionen zu Schumi: "Schwierigste Meisterschaft"

Hoffnungsschimmer für Michael Schumacher: Eine "leichte Besserung" hat sich bei dem 44-Jährigen nach seinem schweren Sturz eingestellt. An seinem Bett wacht seine Familie und enge Freunde.
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Während Michael Schumacher im Koma liegt und um sein Leben kämpft, reißt die weltweite Anteilnahme nicht ab. Seine Familie wacht an seinem Bett.
dpa/AK Während Michael Schumacher im Koma liegt und um sein Leben kämpft, reißt die weltweite Anteilnahme nicht ab. Seine Familie wacht an seinem Bett.

Grenoble - Michael Schumacher geht es besser als noch am Montag, sagten die Ärzte bei einer Pressekonferenz am Dienstagvormittag in Grenoble. Dennoch: Der siebenfache Formel 1-Weltmeister schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

In Grenoble bei ihm sind seine Frau Conrinna und seine beiden Kinder Gina-Maria und Mick. Auch sein Bruder Ralf und sein Vater Rolf sind bei ihm, berichten Pressevertreter.

Auch seine Vertrauten Jean Todt und Ross Brawn sind bei ihm.

Unterdessen schwappt am Zweiten Tag, an dem Michael Schumacher im Koma liegt, eine Welle der Anteilnahme am Schicksal des Kerpeners in die französischen Alpen.

Flavio Briatore,  früherer Formel-1-Teammanager, hat sich vom schweren Ski-Unfall seines einstigen Musterschülers Michael Schumacher zutiefst betroffen gezeigt. "Das ist einer der traurigsten Momente meines Lebens. Das ist ein Moment, in dem man beten muss", sagte der 62-Jährige der Tageszeitung La Repubblica: "Gott möge uns Michael so bald wie möglich in gutem Zustand zurückgeben. Das ist die schwierigste Meisterschaft seiner Karriere, er wird sie aber gewinnen."

Boris Becker twittert:

 

 

Bill Clinton twitterte in der vergangenen Nacht:

 

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (über Regierungssprecher Steffen Seibert):

 

 

Sebastian Vettel (Formel-1-Weltmeister): "Ich bin schockiert, und ich hoffe, dass es ihm so schnell wie möglich wieder besser geht. Ich wünsche seiner Familie jetzt ganz viel Kraft."

Mercedes-Benz Motorsport: "Die Gedanken und das Mitgefühl von allen bei Mercedes-Benz-Motorsport und dem Formel-1-Team sind bei Michael, seiner Familie und seinen Freunden. Zu erfahren, dass er in einem kritischen Zustand ist, hat uns schockiert. Wir verfolgen nun weiter die neuesten medizinischen Bulletins aus Grenoble. Wir alle kennen Michaels Kampfgeist und senden ihm für diese Herausforderung all unsere Stärke und unsere Unterstützung."

Norbert Haug (langjähriger Mercedes-Motorsportchef): "Laut den Aussagen der verantwortlichen Ärzte heute bei der Pressekonferenz hat sich Michaels Zustand Gott sei Dank etwas verbessert." Haug ist seit mehr als 20 Jahren Freund und Wegbegleiter vom Michael Schumacher. "Ich bete und hoffe nun auf weitere Schritte der Besserung. Dazu wünsche ich Michael und seiner Familie ganz viel Kraft und Millionen von Menschen auf der ganzen Welt tun das auch." 

Ferrari: "Die ganze Ferrari-Familie ist Michael nahe. Wir erleben Stunden der Sorge bei Ferrari, seitdem wir von Michael Schumachers Unfall erfahren haben. Präsident Luca Cordero di Montezemolo ist auch über Teamchef Stefano Domenicali in ständigem Kontakt mit der Familie und den Personen, die dem Champion nahe stehen. Ihnen senden wir Gedanken der Nähe und der Ermutigung in einer derart schwierigen Phase und hoffen, dass es bald bessere Nachrichten geben wird."

Marlies Sieburg (Bürgermeisterin von Kerpen): "Die Angst ist riesengroß. Nach den Aussagen der Ärzte wird einem angst und bange." Steffi Graf (22-malige Grand-Slam-Siegerin, via Facebook): "Unsere Sorgen und Gedanken sind bei Michael 'Schumi' und denen, die ihm nahe stehen. Wir wünschen ihm eine schnelle Erholung und wissen, dass ihm seine Stärke durch diese schwierige Situation helfen wird."

Dirk Nowitzki (Basketball-Superstar):

 

 

Nico Rosberg (Formel-1-Pilot und früherer Schumacher-Teamkollege bei Mercedes, via Twitter): "Bin in Gedanken bei Michael, seiner Familie und Freunden. Wenn einer es schafft, dann Schumi. Hoffentlich gibt es bald gute Nachrichten."

Fernando Alonso (zweimaliger Formel-1-Weltmeister, via Twitter): "Ich hoffe, dass Michael bald gesund sein wird. Ich hoffe auf positive Nachrichten. "

Valentino Rossi (neunmaliger Motorrad-Weltmeister): "Ich bitte Dich, gib nicht auf!"

Felipe Massa (Formel-1-Pilot): "Ich bete für Dich, mein Bruder. Ich hoffe, Du erholst Dich schnell. Gott segne Dich, Michael."

Jens Marquardt (BMW-Motorsportdirektor): "Ganz BMW Motorsport ist in Gedanken bei Michael Schumacher und seiner Familie. Auf der Rennstrecke war Michael nahezu unschlagbar. Jetzt hoffe ich genauso wie all unsere Mitarbeiter, Fahrer, Teamchefs und Fans, dass er auch diesen Kampf gewinnen wird."

Mario Theissen (ehemaliger BMW-Motorsportdirektor): "Die Nachricht von Michaels Unfall und seinen Verletzungen macht mich tief betroffen. Er ist einer der größten Sportler aller Zeiten. Wir haben in der Formel 1 gemeinsam viele schöne Momente, aber auch einige kritische Situationen erlebt. Ich kann nur hoffen, dass ihm sein großes Kämpferherz auch in diesen schweren Stunden hilft. Ich bin in Gedanken bei ihm und seiner Familie."

Heinz-Harald Frentzen (früherer Formel-1-Pilot): "Ich habe zufällig im Internet von dem Unfall erfahren, es war zunächst schwierig, sich aus der Nachrichtenlage ein Bild zu machen. Meine Gedanken und die meiner Familie sind jetzt bei Michael und seinen Nächsten. Wir hoffen, das alles gut wird."

Giancarlo Fisichella (früherer Formel-1-Pilot, italienische Nachrichtenagentur ANSA): "Ich kenne Dich, Michael, Du bist ein Großer. Das ist das schwierigste Rennen für Dich, doch ich bin sicher, dass Du wieder gewinnen wirst."

Rubens Barrichello (früherer Teamkollege bei Ferrari, via Instagram): "Im Leben zählt, sich an die schönen Momenten und an das Lachen zu erinnern. Ich bete für Dich."

Formel-1-Rennstall Sauber (via Twitter): "Unsere Gedanken sind bei Michael Schumacher und seiner Familie. Wir wünschen ihnen Kraft in dieser schwierigen Zeit."

Emerson Fittipaldi (ehemaliger Formel-1-Weltmeister, via Twitter): "Meine Gedanken und Gebete sind bei Michael Schumacher und seiner Familie."

Formel-1-Rennstall Force India (via Twitter): "All unsere Gedanken sind bei Michael Schumacher und seiner Familie. Kämpf weiter, Champion!" Formel-1-Rennstall Marussia (via Twitter): "Das sind nicht die Neuigkeiten, auf die wir an diesem Morgen gehofft hatten. Wir beten alle weiter für Michael und die ganze Schumacher-Familie."

Giorgio Pichi (Bürgermeister der Stadt Modena, deren Ehrenbürger Schumacher seit Februar 2001 ist): "Die ganze Stadt hofft, dass unser Ehrenbürger Michael Schumacher bald diesen äußerst schwierigen Moment überwinden kann. Schumacher und Ferrari und mit ihnen auch die Stadt Modena haben alles in der Formel 1 gewonnen, was man gewinnen konnte. 'Schumi' steht jetzt vor einer größeren Herausforderung. Wir sichern ihm all unsere Anteilnahme und Unterstützung."

Alberto Tomba (dreimaliger Abfahrts-Olympiasieger, bei der italienischen Nachrichtenagentur ANSA): "Ich wünsche Michael das Beste, ich fühle mich ihm und seiner Familie nahe. Abseits der Skipisten zu fahren, ist wunderbar, weil man sich mit der Natur verbunden fühlt und man ein Gefühl der Freiheit hat. Es genügt aber nicht, gut Ski fahren zu können, man braucht viel Vorsicht und viel Erfahrung. Abseits der Pisten gibt es viele Gefahren, die man nicht sieht, weil alles vom Schnee bedeckt ist, wie Wurzeln, kleine Bäume und Steine. Das ist sehr gefährlich, genau, wie wenn man mit einem Auto abseits einer Straße fährt."

Lewis Hamilton (Formel-1-Pilot, via Twitter): "Meine Gedanken und Gebete und die meiner Familie sind bei Michael und seiner Familie. Ich wünsche ihm schnelle Genesung. Gott schütze ihn. Die Hamiltons."

Timo Glock (Ex-Formel-1-Pilot, via Twitter): "Ich bin zutiefst geschockt und im Gedanken in diesen Schweren Stunden bei seiner Familie und allen Menschen die ihn so gerne haben wie ich!"

Juan Pablo Montoya (Ex-Formel-1-Pilot, via Twitter): "Hoffe, dass sich Michael Schumacher erholt. Das ist ein furchtbarer Unfall, der niemand wiederfahren sollte. Wir alle denken an ihn."

Flavio Briatore (ehemaliger Teamchef Schumachers, Tageszeitung La Repubblica): "Gott möge uns Michael so bald wie möglich in gutem Zustand zurückgeben. Das ist die schwierigste Meisterschaft seiner Karriere, er wird sie aber gewinnen."

Jean Alesi (Ex-Ferrari-Pilot und Teamkollege Schumachers, Corriere della Sera): "Ich hoffe auf ein Wunder. Michael ist ein gesunder Mensch mit einem sehr starken Körper. Man beschreibt ihn als Ünvernüftigen, der mit dem Sohn abseits der Piste fuhr. Das stimmt aber sicher nicht."

Jarno Trulli (Ex-Formel-1-Pilot, Tageszeitung Il Giornale): "Michael hat nicht unvernünftig gehandelt, er ist lediglich Ski gefahren, wie viele Väter es mit ihren Kindern tun. In seiner Karriere hat er als Profi stets stark auf Sicherheit geachtet. Dank Michael haben wir in unseren Jahren in der Formel 1 die Sicherheitsstandards wesentlich verbessern können. Es stimmt, dass ein Pilot es gewohnt ist, mit Risiken zusammenzuleben, doch es handelt es sich um ein kalkuliertes Risiko. Das was Schumacher geschehen ist, ist ein Schicksalsschlag, der schwer zu akzeptieren ist. Forza Schumi, wir sind alle auf Deiner Seite."

Giovanni Catturani (früherer Skilehrer Schumachers in Madonna di Campiglio, Gazzetta dello Sport): "Schumacher ist eine wunderbare Person, ein wahrer Athlet, der dem Skisport die selbe Aufmerksamkeit wie dem Autofahren widmet. Er ist ein toller Schüler, der immer bereit ist, zuzuhören und um Ratschläge zu bitten, wenn er unsicher ist. Er ist immer sehr genau, er setzt sich ein Ziel und verfolgtes. Ich glaube, dass er Pech gehabt hat, und nicht, dass er unvernünftig gehandelt hat."

 

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