Formel 1: Vettel hat "Unfall abgehakt"

Nach seinem Unfall mit BMW-Sauber-Pilot Robert Kubica im Auftaktrennen in Melbourne saß der Frust bei Formel-1-Pilot Sebastian Vettel tief. Doch jetzt konzentriert er sich auf Rennen Nummer 2.
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Der Moment des frusts: Sebastian vettel und Robert Kubica kollidieren in Australien.
firo/Augenklick Der Moment des frusts: Sebastian vettel und Robert Kubica kollidieren in Australien.

SEPANG - Nach seinem Unfall mit BMW-Sauber-Pilot Robert Kubica im Auftaktrennen in Melbourne saß der Frust bei Formel-1-Pilot Sebastian Vettel tief. Doch jetzt konzentriert er sich auf Rennen Nummer 2.

Aber nicht lange, wie der 21 Jahre alte Red- Bull-Fahrer versicherte. „Der Unfall war schade, ganz klar. Aber man darf jetzt auch nicht zu lange hinter dem her weinen, was passiert ist“, meinte das Ausnahmetalent, das durch den Vorfall in Australien einen Platz auf dem Podium verpasst hatte. Die Rückversetzung um zehn Plätze in der Startaufstellung für das Rennen am Sonntag in Malaysia hält Vettel für nicht gerecht: „Weder Robert noch ich wollten so das Rennen beenden. Man kann nicht einem die Schuld geben.“

Wie lange brauchen Sie, umso einen Vorfall wie in Melbourne zu verarbeiten?

Das geht schnell. Ich habe das abgehakt. Der Unfall war schade, ganz klar. Aber man darf jetzt auch nicht zu lange hinter dem her weinen, was passiert ist. Ich freu mich schon auf das Rennen in Malaysia.

Wie hat das Team reagiert?

Für mich ist es wichtig zu spüren, dass die ganze Mannschaft hinter mir steht. Jeder hat mir trotz des Unfalls auf die Schulter geklopft. Wir haben gezeigt, dass die Leistung von Red Bull Racing stimmte. Nicht nur meine Leistung, sondern die des gesamten Teams. Darauf lässt sich aufbauen

Sie sind gestraft genug mit dem Ausfall kurz vor Rennende. Finden Sie die Strafe der Rennkommissare gerecht?

Nein. Zehn Plätze zurückversetzt zu werden in der Startaufstellung in Malaysia, finde ich nicht gerechtfertigt. Ich hätte vielleicht zurückstecken können. Aber ich konnte mich nicht in Luft auslösen und nicht mehr bremsen mit meinen schlechten Reifen. Weder Robert noch ich wollten so das Rennen beenden. Man kann nicht einem die Schuld geben.

Unabhängig vom Unfall: Red Bull war in Melbourne die zweite Kraft hinter Brawn GP. Waren Sie überrascht – und was ist von Ihnen und Ihrem Team noch zu erwarten in diesem Jahr?

Ich glaube, es ist noch zu früh vorauszusagen, was wir in diesem Jahr erreichen können. Klar, die Punkte in Australien fehlen uns. Wir müssen einige Rennen abwarten, auch auf normalen Rennstrecken. Brawn GP ist sicherlich stark. Aber ich habe in Melbourne gespürt, dass ich schon noch einige Mal dran bleiben konnte. Ich freu mich, dass es jetzt gleich weitergeht.

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