Formel 1: Silberpfeile top - Hamilton Tagesschnellster, Vettel atmet auf

So schlecht sieht es plötzlich doch nicht mehr aus für Sebastian Vettel. Vierter Platz und viele Runden beim zweiten Formel-1- Training. Die beiden Mercedes-Piloten Hamilton und Rosberg bestätigten ihre klare Favoritenrolle für den Saisonauftakt.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Sebastian Vettel kann erleichtert sein. Er fuhr im freien Training die viertbeste Zeit und absolvierte die meisten Runden.
dpa Sebastian Vettel kann erleichtert sein. Er fuhr im freien Training die viertbeste Zeit und absolvierte die meisten Runden.

Melbourne – Die Auftaktfavoriten Lewis Hamilton und Nico Rosberg haben sich in ihren Silberpfeilen für ein Mercedes-Wochenende in Melbourne schon mal warm gefahren. So schlecht lief der erste Trainingstag der Formel 1 vor dem Großen Preis von Australien aber auch für Titelverteidiger Sebastian Vettel wahrlich nicht. „Ich habe keine Bedenken, dass wir irgendwann an der Spitze stehen. Die Frage ist, wie lange das dauert“, betonte der Heppenheimer. Ob er erleichtert sei? „Ja“, antwortete Vettel.

Lesen Sie hier: Vettel & Co.: Die Teams im AZ-Check

Nach nicht enden wollenden Problemen bei den Testfahrten kam der viermalige Weltmeister mit seinem Red Bull in der Gesamtabrechnung am Freitag hinter Hamilton, Rosberg und dem Dauer-Widersacher Fernando Alonso im Ferrari auf den vierten Rang. Vor allem aber positiv für Vettel: Mit 41 Runden drehte er am späten Nachmittag im zweiten Freien Training die meisten aller Piloten.

„Das war ein sehr starker Tag für uns“, stellte Red-Bull-Teamchef Christian Horner nicht minder erleichtert fest – obwohl es auch im ersten Training rund 50 Minuten gedauert hatte, bis Vettel mit seiner „Suzie“ auf die Strecke rollte.

Neuzugang Daniel Ricciardo konnte im zweiten RB10 aber ebenfalls überzeugen und reihte sich bei seinem Heimspiel auf Rang sechs sein. „Das war ein ermutigender Start, auch wenn es noch eine Lücke gibt zwischen Mercedes und Ferrari gibt“, betonte Horner. Schließlich trennten Vettel von Hamilton 0,756 Sekunden.

Der Brite benötigte bei seinem schnellsten Versuch am späten Nachmittag Ortszeit 1:29,625 Minuten für die 5,303 Kilometer im Albert Park. Beim ersten Freien Training hatte er das Potenzial seines Wagens indes nicht ausschöpfen können. In der Installationsrunde musste er seinen Mercedes in Kurve neun abstellen. „Man sieht, wie schnell es gehen kann. Deswegen müssen wir sehr vorsichtig sein“, betonte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: „Ein kleines Problem und es ist vorbei.“

Freuen durfte sich der Österreicher aber letztlich auch darüber, dass Rosberg ebenfalls noch unter der 1:30-Minuten-Marke blieb. Alonso, im ersten Training noch Schnellster, hatte einen Rückstand von 0,505 Sekunden. Der neue Teamkollege des spanischen Weltmeisters von 2005 und 2006, Ferrari-Rückkehrer Kimi Räikkönen, wurde Siebter.

Die beiden weiteren deutschen Piloten, Nico Hülkenberg im Force India und Adrian Sutil im Sauber, bewegten sich zwischen den Rängen zehn und 15.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren