Fahrermarkt nach Schumi-Coup: Wo landet Heidfeld?

Sechs deutsche Piloten haben nach der Verpflichtung von Rekordweltmeister und Rückkehrer Michael Schumacher ein Cockpit für 2010 bereits sicher - Nick Heidfeld noch nicht. Ein Überblick über die Personalien in den Teams.
| Abendzeitung
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Wo ist noch ein Platz frei für Nick Heidfeld?
dpa Wo ist noch ein Platz frei für Nick Heidfeld?

BERLIN - Sechs deutsche Piloten haben nach der Verpflichtung von Rekordweltmeister und Rückkehrer Michael Schumacher ein Cockpit für 2010 bereits sicher - Nick Heidfeld noch nicht. Ein Überblick über die Personalien in den Teams.

Der Mönchengladbacher Nick Heidfeld hatte sich selbst Hoffnungen auf den Platz beim deutschen Werksrennstall Mercedes Grand Prix gemacht. Nur ein Team, USF1 aus den USA, steht derzeit noch ganz ohne Fahrer für die Saison da, die am 14. März in Bahrain beginnt. So stellt sich kurz vor dem Jahresende der Stand auf dem Fahrermarkt der Formel 1 dar.

Suche abgeschlossen:

Mercedes Grand Prix: Die Schwaben landen den Sensations-Coup mit Schumacher. Rosberg zuvor bereits fix. Zwei deutsche im Silberpfeil - das gab es noch nie in der Königsklasse des Motorsports.
McLaren-Mercedes: Weltmeister Jenson Button kommt und bringt die Startnummer 1 mit. Lewis Hamilton hat Vertrag bis 2012. Heikki Kovalainen geht und heuert bei einem der vier neuen Teams an.
Ferrari: Fernando Alonso in Rot. Er kommt von Renault. Felipe Massa darf bleiben. Kimi Räikkönen abgeschoben, er fährt für Citroen in der Rallye-WM.
Red Bull: Sebastian Vettel ist bis 2011 gebunden, Option auf ein weiteres Jahr. Auch Mark Webber darf weiter fahren.
Williams: Routinier Rubens Barrichello und Debütant Nico Hülkenberg ersetzen Rosberg und Kazuki Nakajima.
Force India: Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi werden auch 2010 für das Team fahren.
Lotus: Routinier Jarno Trulli, zuletzt Toyota, und Kovalainen steigen in die Cockpits des Neueinsteigers aus Malaysia ein.
Virgin: Der bisherige Toyota-Pilot Timo Glock soll den Neuling auf Touren bringen. Partner ist der Brasilianer Lucas di Grassi.

Noch ein Platz frei:

Renault: Robert Kubica kommt von BMW-Sauber - Alonso-Nachfolger. Romain Grosjean könnte durch Heidfeld ersetzt werden.
Sauber: Kamui Kobayashi überzeugte Peter Sauber bei seinen Einsätzen als Toyota-Ersatzfahrer. Kandidat auch hier fürs zweite Cockpit: Heidfeld.
Toro Rosso: Sebastién Buemi bleibt. Auch Jaime Alguersuari kann auf weitere Formel-1-Fahrstunden hoffen.
Campos Meta: Bruno Senna, Neffe des 1994 tödlich verunglückten Ayrton Senna, kommt zum Nulltarif. Cockpit zwei noch völlig offen.

Noch ohne Fahrer:

USF1: Der argentinische Tourenwagenfahrer José María López ist im Gespräch. Auch Ex-Champion Jacques Villeneuve gilt als Kandidat.

(dpa)

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren