Das sind die Topverdiener der Formel 1

Noch hat Fernando Alonso die Nase vorn, wenn es in der Formel 1 ans Bezahlen geht. Aber Weltmeister Lewis Hamilton pokert um einen neuen Vertrag, der ihn auch in der Geldrangliste an die Spitze bringen soll.
| SID
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9. Pastor Maldonado (Venezuela/Lotus) - 3,5 Millionen Euro
dpa 5 9. Pastor Maldonado (Venezuela/Lotus) - 3,5 Millionen Euro
8. Romain Grosjean (Frankreich/Lotus) - 4,5 Millionen Euro
dpa 5 8. Romain Grosjean (Frankreich/Lotus) - 4,5 Millionen Euro
7. Felipe Massa (Brasilien/Williams) - 5 Millionen Euro
dpa 5 7. Felipe Massa (Brasilien/Williams) - 5 Millionen Euro
6. Jenson Button (England/McLaren) - 11 Millionen Euro
dpa 5 6. Jenson Button (England/McLaren) - 11 Millionen Euro
5. Kimi Räikkönen (Finnland/Ferrari) - 17 Millionen
dpa 5 5. Kimi Räikkönen (Finnland/Ferrari) - 17 Millionen

Kuala Lumpur - Auch im Milliardengeschäft Formel 1 gibt es eine Schmerzgrenze, wenn's ums Verdienen geht. Eine Million Pfund pro Woche sind selbst für einen Weltmeister wie Lewis Hamilton schlichtweg zu viel. Als "Satire" und "Illusion" bezeichnete Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff die Gerüchte über Hamiltons angebliche Forderung, der Engländer selbst sprach vom "größten Müll, der seit langer Zeit geschrieben wurde".

Dass der 30-Jährige allerdings mit seinem neuen Vertrag endlich auch die Nummer eins der Topverdiener werden will, steht außer Frage. Auch wenn es für drei Jahre wohl nicht 150 Millionen Pfund (207 Millionen Euro) werden.

In diesem Jahr aber läuft noch Hamiltons alter Vertrag. Der ist mit geschätzten 25 Millionen Euro bereits üppig dotiert, bedeutet für den zweimaligen Champion aber nur Platz zwei im Ranking zusammen mit dem neuen Ferrari-Star Sebastian Vettel, der durch seinen Wechsel von Red Bull zur Scuderia eine kleine Gehaltserhöhung verbuchen konnte.

Weiter die klare Nummer eins unter den Spitzenverdienern ist und bleibt somit Fernando Alonso. Der Spanier lässt sich seine Rückkehr zu McLaren mit rund 34,5 Millionen Euro versüßen. Nach dem völlig verkorksten Saisonstart mit stotternden Honda-Motoren und dem mysteriösen Testunfall, der Alonso die Teilnahme am Australien-Grand-Prix kostete, dürfte ein Großteil davon allerdings als Schmerzensgeld zu verstehen sein.

Vizeweltmeister Nico Rosberg hatte bereits im Sommer 2014 einen neuen Dreijahresvertrag bei den Silberpfeilen unterschrieben, der ihm insgesamt 54 Millionen Euro einbringen soll, also rund 18 Millionen Euro im Jahr. Damit steht der 29-Jährige ungefähr auf einer Stufe mit "Iceman" Kimi Räikkönen. Der Finne bleibt bei Ferrari auch nach dem Wechsel von Alonso zu Vettel mit rund 17 Millionen Euro die Nummer zwei auf der Payroll.

Dagegen dürfte Alonsos Verpflichtung Jenson Button einige Millionen gekostet haben. Der Weltmeister von 2009, dessen Verbleib bei McLaren lange unklar war, bestand auf einen Zweijahresvertrag, der ihm nun ungefähr das einbringt, was er zuvor pro Saison kassiert hatte: 22 Millionen Euro.

Hinter dem Engländer klafft schon eine große Lücke. Altstars wie Felipe Massa (Brasilien) oder Aufsteiger wie Daniel Ricciardo (Australien) knabbern mit fünf bzw. drei Millionen Euro pro Jahr nicht gerade am Hungertuch, aber von den ganz großen Fleischtöpfen sind sie doch meilenweit entfernt.

Die Top 10 der Formel 1 (alle Angaben geschätzt) finden Sie oben in unserer Klickstrecke!

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