Spiel eins: Bamberg fegt Ulm aus der Halle

Was für ein Halbfinal-Auftakt der Brose Baskets Bamberg! Mit einem Kantersieg machten die Franken deutlich, das der Titel in diesem Jahr nur über sie führt. Startrainer Andrea Trinchieri warnte dennoch.
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Mit voller Wucht: Bambergs Daniel Theis versenkt einen Dunking.
dpa Mit voller Wucht: Bambergs Daniel Theis versenkt einen Dunking.

Was für ein Halbfinal-Auftakt der Brose Baskets Bamberg! Mit einem Kantersieg machten die Franken deutlich, das der Titel in diesem Jahr nur über sie führt. Startrainer Andrea Trinchieri warnte dennoch.,

Bamberg – Die Brose Baskets Bamberg haben ihre Titelambitionen im ersten Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga eindrucksvoll untermauert. Der Hauptrunden-Erste deklassierte ratiopharm Ulm am Samstagabend mit 99:63 (43:29) und ging nach der Galavorstellung in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in Führung. Die zweite Partie findet am Mittwoch in Ulm statt.

"Wir haben auf jeden Fall ein Ausrufezeichen gesetzt", sagte Nationalspieler Daniel Theis bei beko-bbl.tv. Bester Werfer bei den Franken war Bradley Wanamaker mit 20 Punkten. Bei den chancenlosen Gästen kam Deonte Burton auf 13 Zähler. Im zweiten Halbfinale standen sich ALBA Berlin und Titelverteidiger Bayern München am Sonntag in der Hauptstadt im ersten von maximal fünf Spielen gegenüber.

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"Bamberg war in allen Belangen deutlich überleben. Dann geht dieser Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung", sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath. Dass seine Mannschaft weniger Zeit zur Regeneration hatte, weil sie erst am Mittwoch im fünften Spiel in Bonn den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht hatte, wollte der Coach nicht als Ausrede geltenlassen. "Das hat keine Rolle gespielt. Es war einzig und allein der Qualitätsunterschied beider Teams."

Die Bamberger ließen den Ulmern vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Brose Arena von Beginn an nicht den Hauch einer Chance. Die Franken agierten in der Defensive sehr aggressiv und zwangen die Gäste so zu vielen leichten Ballverlusten. Schon zur Pause betrug der Vorsprung so 14 Punkte. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Baskets dann immer weiter ab, vor allem, weil sie aus der Distanz nahezu traumwandlerisch trafen. 16 von 22 Dreipunktversuchen fanden den Weg in den Korb, eine Quote von beeindruckenden 72,7 Prozent.

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Bambergs Trainer Andrea Trinchieri wollte den Erfolg trotz der Höhe nicht überbewerten. "Egal, was auf der Anzeigentafel steht, es ist nur das 1:0 für uns", sagte der Italiener. "Am Mittwoch wird es ein anderes Spiel, ein schwieriges Spiel. Alles was heute passiert ist, zählt dann nicht mehr", sagte der Bamberger Coach. Die Ulmer setzten auf den Heimvorteil. "Vor eigenem Publikum werden wir uns anders präsentieren", versprach Center Ian Vougioukas.

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