"Der Teufel, den man kennt"

Die Bayern-Basketballer treffen im Eurocup jetzt auf Alba. Die Berliner freuen sich schon drauf.
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Trifft nun im Eurocup auf seinen Ex-Verein Alba Berlin.
dpa Trifft nun im Eurocup auf seinen Ex-Verein Alba Berlin.

München - Die Ulmer Wochen sind abgehakt, die Berliner Wochen können kommen. In der Liga ist das Duell längst ein Klassiker – und jetzt treffen die Basketballer des FC Bayern und Alba Berlin auch im Achtelfinale des Eurocups aufeinander. Und das bevorstehende Kräftemessen der großen Rivalen sorgt in der Hauptstadt schon für euphorische Stimmung.

„Jetzt geht es doch gegen Bayern München oder nicht?“, hatte Albas Trainer Sasa Obradovic bereits nach dem Einzug in die K.o.-Runde am Dienstag gesagt. Dabei stand die Paarung erst einen Tag später endgültig fest. Am Mittwochabend kassierten die Bayern zwar eine 65:74-Niederlage bei ratiopharm Ulm, wurden aber dennoch Gruppensieger – und somit Berlins nächster Gegner. Alba-Center Mitchell Watt vertritt dabei eine ganz spezielle Meinung: „Besser der Teufel, den man kennt, als der, den man nicht kennt.“ Mit Chefcoach Svetislav Pesic, Sportdirektor Marco Pesic, Nihad Djedovic, Kapitän Bryce Taylor und dem erst im Sommer von Alba nach München gewechselten Alex Renfroe haben bekanntlich einige Bayern eine Berliner Vergangenheit.

Und das Kennenlernen könnte sogar noch intensiver ausfallen: Denn zwischen den beiden Eurocup-Begegnungen (24.2., 1./2.3.) kommt Alba am 28. Februar auch noch zum Liga-Spiel nach München. Und damit nicht genug. Das Team von Svetislav Pesic könnte nämlich auch noch am 21. Februar auf die Hauptstädter treffen – denn an diesem Tag steigt im Audi Dome das Finale des Top-Four-Turniers, bei dem der Pokalsieg ausgespielt wird. Bayern trifft im Halbfinale auf Bamberg, Berlin auf die Skyliners Frankfurt.

Auf der Pokalendrunde liegt nun auch zunächst der Fokus der Bayern. „Wir müssen uns jetzt physisch verbessern, um unser Tempo in Defense und Offense gehen zu können“, sagte FCBB-Coach Pesic nach dem Spiel in Ulm: „Wir haben sehen wollen, wo einige Spieler stehen, mehrere sind leider nicht in bester physischer Verfassung.“ Gar nicht erst mitwirken konnten erneut Djedovic und Taylor, die sich beide derzeit im Aufbautraining befinden. Darüber hinaus zog sich Dusko Savanovic beim Aufwärmen eine Rückenverletzung zu und konnte nicht eingesetzt werden. Alle drei sind wichtige Stützen, die Pesic sowohl im Top Four als auch in den anschließenden Duellen mit Alba brauchen wird.

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