Bamberg kämpft München nieder und ist Hauptrundensieger

Die Brose Baskets Bamberg haben in einem packenden Spitzenspiel den FC Bayern München niedergerungen und sind vor den Playoffs vom ersten Tabellenplatz in der Basketball-Bundesliga nicht mehr zu verdrängen.
| SID
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Bayerns Nihad Djedovic (M) kämpft gegen Nicolo Melli um den Ball.
dpa Bayerns Nihad Djedovic (M) kämpft gegen Nicolo Melli um den Ball.

München - Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg geht nach einem hart erkämpften Sieg im Spitzenspiel beim Dauerrivalen Bayern München als Hauptrundensieger in die Play-offs um die deutsche Basketball-Meisterschaft und hat damit bis zu einem möglichen Finale den Heimvorteil sicher. Die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri gewann in München nach einer starken Aufholjagd mit 97:90 (83:83, 41:41) nach Verlängerung und kann bei noch zwei verbleibenden Spielen nicht mehr abgefangen werden.

Dies wäre selbst bei einer Niederlage nur noch theoretisch möglich gewesen. Für dieses Szenario hätte Bamberg auch die beiden noch verbleibenden Partien bis zum Hauptrundenende verlieren und die Bayern zeitgleich in beiden Spielen Siege holen müssen. Mit großer Moral sorgte Trinchieris Team am Sonntag dafür, dass derartige Rechenspiele gar nicht mehr nötig sein werden. Auch von teils zweistelligen Rückständen ließ sich Bamberg nicht aus der Ruhe bringen. Angeführt vom starken Bradley Wanamaker (28 Punkte in der regulären Spielzeit) verkürzte Bamberg den Rückstand kontinuierlich und ging Sekunden vor Schluss in Führung. Maximilian Kleber rettete die Bayern vor 6700 Zuschauern im seit Wochen ausverkauften Audi Dome in die Verlängerung - dort waren die Brose Baskets aber nervenstärker und siegten verdient.

Im Duell zweier bereits für die Play-offs qualifizierter Teams verlor Alba Berlin deutlich mit 64:80 (35:44) gegen die Frankfurt Skyliners. Das Heimrecht in der ersten Play-off-Runde sicherten sich die EWE Baskets Oldenburg. Die Norddeutschen schlugen ratiopharm Ulm 90:75 (37:40) und haben dank der Niederlage des Verfolgers MHP Riesen Ludwigsburg (81:90/45:37 gegen die Gießen 46ers) zumindest Platz vier sicher. Derweil verpassten die s.Oliver Baskets Würzburg den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde durch ein 74:81 (41:38) bei medi Bayreuth.

Phoenix Hagen verlor zu Hause 83:96 (43:52) gegen BG Göttingen und muss damit weiter um den Klassenerhalt bangen. Die Crailsheim Merlins unterlagen den Eisbären Bremerhaven 64:72 (26:38) und sind damit so gut wie abgestiegen.

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