Afterwork einmal ganz anders

Afterwork-Konzepte bestehen in der Regel aus Besuchen von Bars und Kneipen direkt nach der Arbeit. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten. 
| Christian Bonk
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North Face 6
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Afterwork-Konzepte bestehen in der Rehgel aus Besuchen von Bars und Kneipen direkt nach der Arbeit. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten. 

Ein Dienstag im Mai, ca. 17 Uhr im im North Face Shop in der Sendlinger Straße ist es ungewöhnlich voll. Etwa 30 Outdoorfans tummeln sich überall im Laden, und verstauen ihre Ausrüstung. Denn schon in einer halben Stunde geht es mit dem Bus Richtung Chiemgau, wo die Gruppe nach einer abendlichen Bergtour auf einer Almwiese biwakieren wird. Bei Lagerfeuer, selbst mitgebrachter Brotzeit und spannenden Geschichten der North Face Athletin Tamara Lunger - so der Plan - wird dann der Abend gemeinsam verbracht, bevor alle in die zur Verfügung gestellten Zelte schlüpfen. Wecken ist für 5.30 anberaumt, pünktlich zum Sonnenaufgang, danach geht es nach absolviertem Abstieg vom Berg mit dem Bus in die Stadt, wo dann jeder entspannt und entschleunigt den nächsten Arbeitstag im Büro, in der Werkstatt oder auf der Schulbank in Angriff nimmt.

Eine Portion Natur als Seelenelixir

Mit dieser Idee trifft das amerikanische Outdoor-Label den Nerv der Zeit. Besonders Büro-Menschen stehen auf eine solche Outdoor-Dosis zwischen durch. Denn die moderne Berufswelt mit ihrem Termindruck, der ständigen Erreichbarkeit und der rasanten, schnellen digitalen Atmosphäre schlaucht. Und da ist ein kurzes Erlebnis im Grünen der perfekte Ausgleich. 

Schon beim Aufstieg in der Gruppe wird heftig diskutiert über dieses Konzept, und alle Teilnehmer kommen schnell zu dem Schluss, dass dies eine wirklich effektive After-Work-Maßnahme darstellt. Die frische Luft, die Brotzeit am Lagerfeuer, ein kühles Bier und nicht zuletzt die spannenden Geschichten von Tamara Lunger, die bereits mehrere 8.000er bestiegen hat, lassen den Abend wie im Flug vergehen. Müde aber fröhlich krabbeln dann tatsächlich alle Teilnehmer beizeiten in ihre Zelte, bereits in Vorfreude auf den Sonnenaufgang in ein paar Stunden. 

Eigene Touren unbedingt genau planen

Prinzipiell ist so ein Outdoor-Abenteuer zwischendurch für jeden Naturfreund realisierbar. Aber Vorsicht: Wildes Campen ist in Deutschland generell nicht erlaubt. Nur wer ganz ohne Zelt auskommt, der darf sein Lager oberhalb der Baumgrenze überall aufschlagen. Alternativ bietet sich die Möglichkeit, sich mit einem Landwirt, Almwirt oder Hüttenwirten abzusprechen, um eine Erlaubnis für ein aufgeschlagenes Zelt einzuholen. Das hat zudem den Vorteil, dass man so unter Umständen gegen eine kleine Gebühr auf ein bisschen Infrastruktur zurückgreifen kann - etwa Toilette, eine warmes Abendessen oder gar eine Dusche für den Morgen. Daher eignen sich natürlich auch Campingplätze für einen solchen Spontantripp.

Wie auch immer Sie Ihren Trip planen, vor allem gilt, die Natur genau so zurückzulassen, wie Sie sie vorfinden. Müll muss unbedingt wieder mit ins Tal genommen werden, und auch für den Zeltaufbau gilt, dass alle Spuren zu vermeiden oder gegebenfalls zu beseitigen sind, bevor man wieder in die Zivilisation aufbricht. Und Vorsicht beim Thema Lagerfeuer. Davon ist außerhalb ausgewiesener und professionell angelegter Feuerstellen generell abzusehen!

Planen Sie Ihr persönliches Outdoor-Abenteuer zwischendurch und tanken Sie die Kraft der Natur, um am nächsten Morgen taufrisch die anstehenden Aufgaben zu meistern!

 

 

 

 

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