Zweitliga-Fußballer Lars Bünning erleidet Hirnblutung

Schwerer Schock beim Zweitligisten Dynamo Dresden: Innenverteidiger Lars Bünning hat eine Hirnblutung erlitten und musste notoperiert werden.
(eyn/spot) |
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Lars Bünning steht bei Dynamo Dresden unter Vertrag.
Lars Bünning steht bei Dynamo Dresden unter Vertrag. © IMAGO/Noah Wedel

Bei dieser Nachricht rückt alles Sportliche in den Hintergrund: Lars Bünning (28), Innenverteidiger des Zweitligisten SG Dynamo Dresden, hat eine Hirnblutung erlitten und musste notoperiert werden. "Die Nachricht ist ein absoluter Schockmoment für uns", schrieb Sören Gonther, Geschäftsführer Sport der SGD, am Montag auf der Vereinseite.

Wie der Klub weiter mitteilte, kam die Hirnblutung "spontan und ohne äußere Einwirkung". Die anschließende Operation bezeichnete Dynamo als lebensnotwendig. Der Eingriff sei aber "sehr gut verlaufen und Lars ist wieder bei vollem Bewusstsein". Er werde weiter intensivmedizinisch behandelt, bevor die Rehamaßnahmen beginnen. Der Verein wolle ihn bei seinem Genesungsprozess "bestmöglich unterstützen".

Unter dem Beitrag des Vereins auf Instagram bekundeten zahlreiche Ligakonkurrenten ihr Mitgefühl. Unter anderem der VfL Bochum, der 1. FC Kaiserslautern, Hertha BSC oder der 1. FC Nürnberg sendeten Genesungswünsche an Lars "Latzo" Bünning.

Hochzeit vor wenigen Tagen

Erst Mitte Mai hatte Bünning in Dresden seine Partnerin Sina standesamtlich geheiratet. Bilder von der Zeremonie teilte seine Ehefrau auf Instagram.

Sportlich hatte Lars Bünning zuletzt hingegen eine schwierige Phase hinter sich. 2023 war der Innenverteidiger vom 1. FC Kaiserslautern nach Dresden gekommen und zählte ein Jahr später zu den Aufstiegshelden, die Dynamo zurück in die 2. Bundesliga führten. Den Stammplatz aus der Aufstiegssaison konnte er danach nicht behaupten und kam nur zu wenigen Zweitligaeinsätzen. Sein Vertrag in Sachsen läuft noch bis 2027.

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