Zuschauer erfahren erst am Ende der Live-Sendung von Trauerfall: "Jetzt habe ich Sie auch alle geschockt"

Große Trauer bei der MDR-Talkshow "Riverboat": Ein langjähriger Autor der Sendung ist überraschend gestorben. Moderatorin Kim Fisher widmete ihm die Ausgabe – und kämpfte am Ende der Show sichtlich mit den Tränen.
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Mit Tränen in den Augen und zittriger Stimme gibt Kim Fisher den Tod ihres "Riverboat"-Kollegen bekannt.
Mit Tränen in den Augen und zittriger Stimme gibt Kim Fisher den Tod ihres "Riverboat"-Kollegen bekannt. © MDR

Ein ungewöhnlich stiller Moment am Ende der "Riverboat"-Talkshow am vergangenen Freitag beschäftigte die Zuschauer und die TV-Szene: Moderatorin Kim Fisher kämpfte mit den Tränen, nachdem sie in der MDR-Sendung Abschied von einem geschätzten Kollegen und Freund genommen hatte.

Emotionaler Moment: "Jetzt habe ich Sie auch alle geschockt"

Was zunächst eine ganz normale Ausgabe der beliebten Talkshow mit prominenten Gästen wie Paul Panzer, Sabin Tambrea oder Monika Baumgartner war, endete in einem emotionalen Moment, der viele Zuschauer berührte. Die Sendung, die seit Jahrzehnten jeden Freitagabend Kultstatus im MDR genießt, stand plötzlich im Zeichen eines persönlichen Verlusts.

Moderatorin Kim Fisher wandte sich direkt an das Publikum – und sprach über einen schweren Verlust hinter den Kulissen. Dirk Ebert, ein Autor der MDR-Talkshow "Riverboat", der stets Vorgespräche mit den prominenten Gästen führte und maßgeblich an der inhaltlichen Vorbereitung beteiligt war, ist plötzlich und zu jung gestorben.

Kim Fisher: "Dirk, wir wünschen dir eine gute Reise"

Sichtlich bewegt sagte Fisher: "Ich komme zu einem Punkt, vor dem habe ich mich den ganzen Tag vor gegraust, weil wir diese Sendung heute jemanden widmen, der eigentlich heute an dieser Sendung hätte mitarbeiten sollen und nicht mehr da ist. Dirk, wir wünschen dir eine gute Reise."

Auch auf Instagram verabschiedete sich Moderatorin Kim Fisher von ihrem Kollegen
Auch auf Instagram verabschiedete sich Moderatorin Kim Fisher von ihrem Kollegen © Instagram/KimFisher

Trauer bei "Riverboat" im MDR: Autor Dirk plötzlich gestorben

Dann versagte Fishers Stimme. Tränen schossen ihr in die Augen. "Gott, ich wollte das so nicht. Wir danken dir für all diese wundervollen Jahre zusammen.“

"Mir fehlen die Worte": Bewegender Abschied live im TV

Mit zittriger Stimme versuchte die Moderatorin, die Fassung wiederzuerlangen: "So meine Damen und Herren, jetzt habe ich Sie auch alle ein bisschen geschockt. Aber so ist das Leben. Das Leben geht auch weiter. Mir fehlen jetzt die Worte."

Ein Moment, der vielen Zuschauern naheging – und zeigte, wie eng das Team der MDR-Talkshow auch hinter der Kamera verbunden ist. Der Talkshow-Abend endete in stiller Erinnerung an einen Kollegen, der die Sendung über Jahre mitgeprägt hat. "In Gedenken an Dirk Ebert", ließen die Macher der MDR-Sendung im Abspann einblenden.

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