Zum WM-Auftakt: Fußballstar Lamine Yamal jetzt UNICEF-Botschafter

Der spanische Fußballstar Lamine Yamal wird pünktlich zum WM-Auftakt als neuer UNICEF-Botschafter vorgestellt. Er betont, wie wichtig es ist, dass Kinder spielen können.
(wue/spot) |
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Lamine Yamal setzt sich als neuer UNICEF-Botschafter für Kinder ein.
Lamine Yamal setzt sich als neuer UNICEF-Botschafter für Kinder ein. © imago images/Europa Press/Josà Oliva

Lamine Yamal (18) ist ab sofort sogenannter Goodwill Ambassador der UNICEF. Das hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Spielens am 11. Juni, der gleichzeitig auch der Tag der Eröffnung der Fußball-WM 2026 ist, bekanntgegeben. Der spanische Nationalspieler betont in einer Pressemitteilung, wie wichtig es für die Entwicklung von Kindern ist, spielen zu können.

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Der Fußball gab Lamine Yamal Struktur

"Ich bin unglaublich stolz, Goodwill Ambassador der UNICEF zu werden", wird Lamine Yamal in der Mitteilung zitiert. "Als ich aufgewachsen bin, hatte ich nur meine Familie, einen Ball, einen Park und einen Traum", erklärt der Fußballstar, der auch bei der Weltmeisterschaft für sein Land auflaufen soll, weiter.

Fußball zu spielen habe Yamal "Struktur gegeben, ein Gefühl von Zugehörigkeit und Hoffnung auf die Zukunft". Er wisse, wie wichtig es sei, dass Kinder einen sicheren Ort haben, an dem sie spielen und einfach Kind sein können. Millionen Kinder auf der ganzen Welt hätten solch einen Ort allerdings nicht. "Wenn Kindern die Möglichkeit zu spielen genommen wird, verlieren sie Chancen, Fähigkeiten zu entwickeln, Freunde zu finden und sich eine bessere Zukunft vorzustellen", sagt der Star.

In seiner neuen Rolle als Botschafter wird der Fußballprofi sich daher verstärkt für das Recht von Kindern zu spielen und für die Unterstützung junger Menschen einsetzen, die in humanitären Notlagen leben, teilt die UNICEF mit. Einem neuen Report des Kinderhilfswerks zufolge können weltweit mehr als 80 Millionen Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren nicht mit Bezugspersonen wie einem Elternteil spielen. Mehr als 90 Millionen Kinder unter fünf Jahren besitzen zu Hause keine Spielsachen oder Spielmöglichkeiten.

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