Zugunglück in Spanien: Königsfamilie zeigt sich erschüttert

Nach dem verheerenden Zugunglück im spanischen Adamuz mit zahlreichen Todesopfern zeigen sich König Felipe VI. und Königin Letizia zutiefst erschüttert. Das Königspaar bricht seine Reise nach Athen ab und will schnellstmöglich in die Heimat zurückkehren.
von  (ili/spot)
Keine leichte Zeit für König Felipe, Ehefrau Letizia und die Töchter Leonor (r.) und Sofia - hier bei der Trauerfeier für Felipes Tante, Prinzessin Irene von Griechenland und Dänemark am Sonntag in Athen.
Keine leichte Zeit für König Felipe, Ehefrau Letizia und die Töchter Leonor (r.) und Sofia - hier bei der Trauerfeier für Felipes Tante, Prinzessin Irene von Griechenland und Dänemark am Sonntag in Athen. © imago/Agencia EFE / Mariscal

Nach dem schweren Zugunglück im südspanischen Adamuz haben König Felipe VI. (57) und Königin Letizia (53) ihre offizielle Agenda in Athen abgebrochen. Wie "euronews.com" unter Berufung auf die spanische Nachrichtenagentur EFE berichtet, befand sich das Königspaar anlässlich der Trauerfeier für Prinzessin Irene (1942-2026) in der griechischen Hauptstadt, als die Nachricht von der Katastrophe eintraf. Bei dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge in der Provinz Córdoba kamen zahlreiche Menschen ums Leben.

Aus Athen meldete sich Felipe VI. mit bewegenden Worten. "Wir möchten von hier, aus Athen, unsere Bestürzung und unsere Sorge über den schrecklichen Unfall zum Ausdruck bringen, der gestern in Adamuz geschah", erklärte der Monarch - und verwies darauf, dass die Rettungsarbeiten noch nicht abgeschlossen seien.

Ständiger Kontakt zur Regierung

Das spanische Königspaar steht nach eigenen Angaben in permanentem Austausch mit Ministerpräsident Pedro Sánchez sowie dem andalusischen Regionalpräsidenten Juanma Moreno. Felipe VI. machte deutlich, wie sehr ihn das Schicksal der Betroffenen bewegt: "Ich verstehe die Verzweiflung der Familien", sagte er: "Wir sind alle wirklich sehr besorgt."

Der König kündigte an, nach Abschluss der Verpflichtungen in Griechenland schnellstmöglich nach Spanien zurückzukehren. Dabei schloss er auch einen Besuch in der betroffenen Region nicht aus, um sich persönlich ein Bild von der Lage zu machen.

Königin Letizia: "Die Priorität sind die Opfer"

Auch Königin Letizia fand laut dem Bericht eindringliche Worte. "Die Priorität liegt jetzt darin, all jenen Menschen beizustehen, sie zu begleiten, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen, die von diesem brutalen Unfall betroffen sind", betonte die Königin.

Das spanische Königshaus veröffentlichte zudem eine offizielle Stellungnahme auf Instagram. Darin heißt es, man verfolge "mit großer Sorge den schweren Unfall zwischen zwei Hochgeschwindigkeitszügen in Adamuz". Und weiter: "Wir sprechen den Familien und Angehörigen der Verstorbenen unser tiefstes Beileid aus und wünschen den Verletzten von Herzen eine schnelle Genesung."

Dank an die Helfer vor Ort

Besondere Anerkennung zollte Felipe VI. den Menschen, die unmittelbar nach dem Unglück zur Stelle waren. "Wir wissen, dass viele Anwohner von Adamuz sofort geholfen haben, so gut sie konnten", sagte der Monarch und fügte hinzu: "Dafür möchten wir ihnen unseren Dank aussprechen."

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