Zeitung muss Herzogin Meghans Gerichtssieg auf Titelseite drucken

Bittere Pille für "Daily Mail" und "Mail on Sunday": Die Zeitungen müssen auf der Titelseite über Herzogin Meghans Gerichtssieg berichten.
| (stk/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1 Kommentar Artikel empfehlen
Herzogin Meghan ist nicht gut auf die britische Medienlandschaft zu sprechen.
Herzogin Meghan ist nicht gut auf die britische Medienlandschaft zu sprechen. © ALPR/AdMedia/ImageCollect

Dass Herzogin Meghan (39, "Suits") einen wichtigen Sieg in der gerichtlichen Auseinandersetzung mit "Daily Mail" und "Mail on Sunday" einfahren konnte, müssen die britische Zeitungen prominent kundtun. So hat der zuständige Richter laut "BBC News" angeordnet, dass ein Statement zum Ausgang des Prozesses auf der Titelseite sowie auf Seite drei platziert werden muss. Damit soll wohl sichergestellt werden, dass die Richtigstellung nicht auf einer der hinteren Seiten "versteckt" wird. Die Online-Ausgabe "The Mail Online" müsse das Statement unterdessen für eine volle Woche auf der Webseite platzieren.

Anzeige für den Anbieter Glomex über den Consent-Anbieter verweigert

Zahlung in Millionenhöhe

Die Gegenseite wolle Berufung gegen dieses Urteil einlegen, wird ein Sprecher der "Mail on Sunday" zitiert. Zuvor hatte ein britisches Gericht Herzogin Meghan bereits die Rechtskosten in Höhe von umgerechnet etwa 520.000 Euro zugesprochen. Dabei handelt es sich nur um eine vorläufige Zahlung. Die Herausgeber müssen insgesamt 90 Prozent von Meghans Gerichtskosten für ihre Datenschutz- und Urheberrechtsverletzungsklage gegen Associated Newspapers übernehmen, die auf 1,55 Millionen Euro geschätzt werden.

Herzogin Meghan hatte den Herausgeber von "The Mail On Sunday" und "Mail Online" wegen Artikeln verklagt, in denen Teile eines handgeschriebenen Briefes an ihren Vater veröffentlicht wurden. Im August 2018 hatte sie diesen an Thomas Markle (76) geschickt. Prinz Harrys (36) Ehefrau forderte vor Gericht Schadensersatz wegen Missbrauchs privater Informationen, Urheberrechtsverletzung und Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz - und bekam in den meisten Fällen Recht zugesprochen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 1  Kommentar – mitdiskutieren Artikel empfehlen
1 Kommentar
Artikel kommentieren