ZDF-Sportreporter Michael Pfeffer ist tot: Tragischer Unfall in Rio de Janeiro
Viele Jahre war Michael Pfeffer für das ZDF im Einsatz. Nun ist der Reporter, der für den Mainzer Sender über verschiedene Sportereignisse berichtete, gestorben. Medienberichten zufolge kam Pfeffer im Alter von 67 Jahren bei einem Unfall in Rio de Janeiro ums Leben.
Wie aus einem Nachruf des Sportpresseclub Wiesbaden-Mainz hervorgeht, wollten Pfeffer und seine aus Brasilien stammende Ehefrau Sylvia bis Ende des Jahres in einer Hochhauswohnung in der Küstenmetropole bleiben. Nun sei "jene weltberühmte Kulisse zum Ort geworden, wo du dein Leben verloren hast", schreibt Pfeffers Kollege Peter Leissl auf der Webseite des Verbandes Deutscher Sportjournalisten. Er könne "es immer noch nicht glauben, dass das Schicksal so grausam sein kann".
Nachruf: Michael Pfeffers Angehörige "werden schwer zu tragen haben"
Die genauen Umstände des Todes schildert Leissl in seinem Text nicht. An seinen verstorbenen Freund, den er als "Liebhaber rasanter Sportarten" beschreibt, richtet er indessen die Frage: "Hast du, lieber Michael, in deiner Risikobereitschaft, ja deinem Tempowahn, das Schicksal ein wenig zu sehr herausgefordert?"
Beim ZDF war Michael Pfeffer über viele Jahre hinweg als Sportreporter tätig. Unter anderem berichtete er von der Tour De France, den Olympischen Spielen und diversen Wintersport-Wettbewerben. Zuletzt war er 2024 bei den Olympischen Sommerspielen in Paris im Einsatz. Auch privat soll sich der Journalist dem Nachruf zufolge dem Sport verschrieben haben. So habe er sich in seiner Freizeit unter anderem "dem Kite-Surfen, dem Inline-Skaten oder dem Radfahren" gewidmet.
Wie Peter Leissl schreibt, hinterlässt Michael Pfeffer neben seiner Frau auch eine Tochter, die ihrem Vater "als Journalistin beruflich" folge sowie einen Sohn, der "als Weltreisender die Sport-Leidenschaft seines Vaters" geerbt habe. Sie alle, heißt es in dem Nachruf, "werden schwer zu tragen haben".
- Themen:
- ZDF
