ZDF-Moderator fällt Grünen-Mann ins Wort: "Klingt nicht, als würde das Geld bei allen ankommen"
Mit einer Übergewinnsteuer für Energiekonzerne und der Senkung der Stromsteuer sollen Bürgerinnen und Bürger schnellstmöglich entlastet werden. Das fordert Grünen-Politiker Andreas Audretsch im ZDF-"Morgenmagazin". Moderator Mitri Sirin scheint an schnellen Auszahlungen allerdings stark zu zweifeln, wie er unmissverständlich klarmacht.
Denn nur 19 Prozent der Kontonummern der Bürgerinnen und Bürger seien der Bundesregierung bekannt, merkt Mitri Sirin an. Laut Andreas Audretsch sei deshalb in den vergangenen Jahren "ein Mechanismus" vorbereitet worden. Da unterbricht ihn der ZDF-Moderator und übt deutliche Kritik: "Das klingt jetzt alles nicht danach, als würde das Geld bei allen ankommen, die es wirklich benötigen."
"Ich garantiere Ihnen, in dem Moment, wo man sagt, wir machen die Auszahlungen jetzt direkt, werden die Kontonummern entsprechend auch angegeben, und dann sind wir sehr schnell von 20 Prozent auf deutlich höheren Zahlen", ist Andreas Audretsch überzeugt. Konkret schwebt den Grünen eine Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf vor, um den hohen Energiepreisen entgegenzuwirken.
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