Wolfgang Joop rudert zurück

Wolfgang Joop relativiert seine Aussagen. Er habe nicht die Würde von Udo Jürgens verletzen, sondern seine Meinung über dessen Musik kundtun wollen.
| (dr/spot)
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Wolfgang Joop (l.) hat seine Kritik an Udo Jürgens relativiert
[M] ddp images Wolfgang Joop (l.) hat seine Kritik an Udo Jürgens relativiert

Kritik ja, Angriff auf die Person nein: Der Star-Designer Wolfgang Joop (70) relativiert seine teils derben Aussagen in Richtung des verstorbenen Udo Jürgens ("Der Mann ist das Problem"). "Ich habe nur zum Künstler Udo Jürgens meine Meinung gesagt und wollte natürlich nicht die Würde eines Verstorbenen verletzen", sagt Joop jetzt zur "Bild"-Zeitung, nachdem am Vortag Auszüge aus der Biografie "Merci, Udo" erschienen sind.

"Merci, Udo!" Sehen Sie bei MyVideo einen Beitrag zu Ehren von Udo Jürgens

Dort zitierte der Autor Paul Sahner (70, "Karl") aus einem Telefonat mit Joop, in dem der 70-Jährige über den verstorbenen Musiker mit teilweise heftiger Wortwahl spricht. Ein Beispiel: Diese "Bürgerthemen ,Griechischer Wein' und all diese seltsamen Lieder" würden ihm "am Arsch vorbeigehen". Er fände die Protestsänger-Rolle bei Jürgens nicht glaubwürdig.

Lieber Cat Stevens

Er habe nur deutlich machen wollen, dass es auch noch andere Musik außer der von Udo Jürgens gegeben habe und seinerzeit nicht alle seine Fans gewesen seien. "Da war mir Cat Stevens näher", sagt Joop der Zeitung, "man darf doch wohl noch einen anderen Musikgeschmack haben!"

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