WM-Aus für Nico Schlotterbeck: DFB-Star muss alles verarbeiten

Nico Schlotterbeck hat sich im WM-Vorrundenspiel gegen die Elfenbeinküste so stark verletzt, dass er für mehrere Monate ausfällt. Er meldet sich bei Instagram zu Wort, möchte aber noch nicht ausführlich über die Angelegenheit sprechen.
(wue/spot) |
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Nico Schlotterbeck während der WM-Vorrunde gegen die Elfenbeinküste.
Nico Schlotterbeck während der WM-Vorrunde gegen die Elfenbeinküste. © imago images/Ulmer/Teamfoto

Es ist bitter für die deutsche Nationalmannschaft und für Nico Schlotterbeck (26): Der Fußballstar wird aufgrund einer Verletzung den Rest der WM in Kanada, Mexiko und den USA verpassen. Kurz nach einer offiziellen Mitteilung des Deutschen Fußball-Bunds hat sich auch Schlotterbeck selbst zu Wort gemeldet. Noch findet er keine Worte für sein Aus.

"Hi Fans, ich brauche noch etwas Zeit, um das Ganze zu verarbeiten und später darüber zu sprechen. Deshalb wird es von mir vorerst keine ausführlichen Worte dazu geben", schreibt der 26-Jährige auf Instagram. Er danke für das Verständnis der Fans. Was nun allerdings zähle, sei die Mannschaft. So erklärt er: "Sie verdient die volle Unterstützung aller Deutschen. Lasst uns zusammenstehen und zeigen, dass wir in guten wie in schwierigen Momenten hinter dieser deutschen Mannschaft stehen und sie auf ihrem Weg zum WM-Titel unterstützen."

Schlotterbeck fällt für mehrere Monate aus

Der DFB und sein Verein Borussia Dortmund haben am Montag mitgeteilt, dass Schlotterbeck sich im zweiten WM-Gruppenspiel so schwer verletzt hat, dass er für längere Zeit ausfallen wird. "Nico hat sich am Samstag beim 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste eine Innenbandverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen und wird mehrere Monate ausfallen", schrieb der offizielle DFB-Instagram-Account. Der Fußballer werde aber vorerst bei der Mannschaft bleiben.

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Der BVB teilte auf seiner Homepage mit, dass der Fußballprofi im DFB-Quartier in North Carolina am Sonntag "eingehend untersucht" wurde und beiden Teams mehrere Monate fehlen werde. "Für Nico tut es mir extrem leid, er war richtig gut in Form und aus der Startelf unserer Nationalmannschaft nicht wegzudenken", wird BVB-Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (49) zitiert. "Dass er jetzt durch eine Verletzung aus der WM ausscheidet, ist sehr schade und unglaublich bitter. Aber Nico hat im vergangenen Jahr gezeigt, wie er nach einer Verletzung noch stärker zurückkommt. Das wird er auch diesmal, davon sind wir überzeugt."

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