William Shatner hat einen Hirntumor? Nur eine "irrwitzige Geschichte"

Vermehrt liest William Shatner komplett erfundene Geschichten über sich. Jetzt wurde sogar im Internet verbreitet, dass er einen Hirntumor hätte. Ihm geht es gut, versichert er seinen Fans.
(wue/spot) |
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William Shatner macht auf mehrere Fake News im Internet aufmerksam.
William Shatner macht auf mehrere Fake News im Internet aufmerksam. © imago images/ZUMA Press Wire/Connor Terry

Die "Star Trek"-Legende William Shatner (95) hat sich zuletzt offenbar mehrfach darüber ärgern müssen, dass frei erfundene Geschichten über ihn verbreitet wurden. Jetzt ging sogar herum, dass er einen Hirntumor haben soll. Auf Instagram schreibt der Schauspieler von "irrwitzigen Geschichten", dabei gehe es ihm blendend.

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Shatners Enkelin hat von angeblichem Hirntumor gehört

All diese Storys finden eine derartige Verbreitung, dass selbst die Familie sich anscheinend schon Sorgen gemacht hat. "Meine Tochter kam vorbei, um mir zu erzählen, dass ihre Tochter gehört hatte, ich hätte einen Hirntumor", schreibt Shatner zu einem Bild bei Instagram, auf dem er in Richtung Kamera lächelt. Seine Tochter habe das Foto geknipst und ihm geschickt, damit er so beweisen könne, dass er nicht krank ist. "Die Kranken sind diejenigen, die diese irrwitzigen Geschichten verbreiten", ärgert sich der 95-Jährige. "Mir geht es blendend. Ihr müsst euch keine Sorgen machen. Das wird langsam verrückt."

Kurz zuvor hatte er schon in einem anderen Beitrag auf absichtliche Falschmeldungen hingewiesen. Shatner erläuterte, dass er das Ganze am Mittwoch öffentlich machen wollte, aufgrund des 1. Aprils aber noch abgewartet hat. Es gibt ihm zufolge etwa ein Facebook-Profil, das bereits mehrfach KI genutzt hat, "um schreckliche Fake-News-Geschichten über mich zu erstellen".

So seien auf diesem Weg unter anderem erfundene Erzählungen verbreitet worden, dass er einen Hirntumor habe oder im Sterben liege. Für viele der Beiträge würden KI-Bilder genutzt und es werde damit Geld gemacht. Bis jetzt habe der Support von Facebook die Seite nicht entfernt.

"Keine dieser Geschichten ist wahr, aber sie wirken offenbar so glaubwürdig, dass Fans sie in den sozialen Medien teilen und mir und meiner Familie unterstützende Nachrichten schicken - während die Drahtzieher hinter dem Account daran verdienen", berichtet er weiter. Dies sei der große Nachteil an Künstlicher Intelligenz und der Regenbogenpresse: "In den richtigen Händen kann sie ein wunderbares Werkzeug sein, in den falschen Händen kann sie jedoch als Waffe eingesetzt werden."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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