"Wie ein einziger Tag"-Star Gena Rowlands ist an Alzheimer erkrankt

Schauspielerin Gena Rowlands, die in dem Film "Wie ein einziger Tag" eine an Alzheimer erkrankte Frau spielte, kämpft seit fünf Jahren selbst mit der Krankheit.
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Gena Rowlands bei einem Auftritt in Los Angeles.
Gena Rowlands bei einem Auftritt in Los Angeles. © Kathy Hutchins/Shutterstock.com

Die Schauspielerin Gena Rowlands (94) ist an Alzheimer erkrankt. Das machte ihr Sohn, der Regisseur Nick Cassavetes (65), der mit seiner Mutter den Film "Wie ein einziger Tag" (2004) drehte, nun bekannt. Er erzählte "Entertainment Weekly", dass es "verrückt" sei, dass seine Mutter in dem Liebesfilm eine an Demenz erkrankte Frau spielte und nun selbst mit der fortschreitenden Krankheit kämpft.

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Über den Film sagte der Regisseur und Schauspieler: "Ich habe meine Mutter dazu gebracht, die ältere Allie zu spielen, und wir haben viel Zeit damit verbracht, über Alzheimer zu sprechen und authentisch damit umzugehen, und jetzt hat sie seit fünf Jahren Alzheimer." Seine Mutter spielte vor 20 Jahren in dem Film die ältere Version von Rachel McAdams' (45) Figur. Cassavetes erklärte weiter: "Sie ist völlig dement. Und es ist so verrückt - wir haben es erlebt, sie hat es gespielt, und jetzt sind wir dran."

"Es war ein harter, aber wunderbarer Film"

Gena Rowlands, die 2015 nach zwei Nominierungen mit einem Ehrenoscar für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde, hatte zunächst offenbar gezögert, die Rolle anzunehmen. "Dieser letzte Film - 'Wie ein einziger Tag', nach dem Roman von Nicholas Sparks - war besonders schwierig, weil ich eine Figur spiele, die an Alzheimer erkrankt ist. Ich habe das mit meiner Mutter durchgemacht, und wenn Nick bei dem Film nicht Regie geführt hätte, glaube ich nicht, dass ich mich darauf eingelassen hätte", sagte sie 2004 dem "O Magazin". "Das ist einfach sehr schwer. Es war ein harter, aber wunderbarer Film", erklärte sie.

Auch Nick Cassavetes sagte "Entertainment Weekly" nun, dass er den Film nach zwei Jahrzehnten noch für "ziemlich gut" halte. "Es ist immer ein Schock, wenn man hört, dass so viel Zeit vergangen ist, aber es macht Sinn. Ich bin einfach froh, dass es ihn gibt", sagte er in dem Interview. "Ich bin sehr stolz darauf."

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