Wer diese PayPal-Nachricht bekommt, sollte vorsichtig sein

Die Verbraucherzentrale warnt vor einer professionell gefakten Mail an potenzielle PayPal-Nutzer. Bei genauerem Hinsehen lässt sich auch dieser Phishing-Versuch entlarven.
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PayPal-Kunden sollten sich vor einer neuen Phishing-Masche in Acht nehmen.
PayPal-Kunden sollten sich vor einer neuen Phishing-Masche in Acht nehmen. © iStock/Marco Di Benedetto

"Ihr PayPal-Konto wird in 90 Tagen geschlossen": Nutzerinnen und Nutzer des Zahlungsdienstleisters, die eine E-Mail mit diesem Betreff im Postfach finden, sollten Vorsicht walten lassen. Dazu rät die Verbraucherzentrale. Hinter der bedrohlich klingenden Botschaft stecke eine neue Betrugsmasche, mit der Cyberkriminelle versuchen, an sensible Daten zu gelangen.

Die an PayPal-Kunden adressierte Phishing-Mail sei besonders gefährlich, weil sie auf den ersten Blick vertrauenswürdig wirke. So gebe es anders als bei vielen anderen betrügerischen Massenmails eine namentliche persönliche Anrede. Außerdem werde über ein vermeintlich plausibles Szenario Handlungsdruck aufgebaut.

Das jeweilige PayPal-Konto, so heißt es in den Schreiben, sei drei Jahre nicht genutzt und aus "Sicherheits- und Compliance-Gründen" eingeschränkt worden. In 90 Tage werde es geschlossen. Bis zum Ablauf der Frist könne man sich aber noch einloggen, um eine "Transaktionsübersicht einzusehen".

Klassisches Warnsignal für versuchtes Phishing

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Mail nicht zu beantworten und in den Spam-Ordner zu verschieben. Wer tatsächlich ein PayPal-Konto besitzt und unsicher ist, sollte sich ausschließlich über die offizielle App oder die PayPal-Website in das eigene Konto einloggen - keinesfalls über den in der Mail hinterlegten Link.

Die Drohung mit einer Kontoeinschränkung oder -schließung in Verbindung mit einem Link, der zur Lösung des Problems angeklickt werden soll, nennen die Verbraucherschützer als klassisches Warnsignal für einen Phishing-Versuch. Zudem verrate oft ein genauer Blick auf die E-Mail-Adresse des Absenders, dass es sich nicht um das angebliche Unternehmen handeln kann.

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