Wegen "Rosenheim-Cops" und "Sturm der Liebe": TV-Star spricht von "familiären Zerwürfnissen"

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Bei den "Rosenheim-Cops"treten immer wieder neue Gesichter vor die Kamera. Fan-Lieblinge wie Karin Thaler (60), Dieter Fischer (54) oder Max Müller (60) sind in der ZDF-Serie jedoch seit vielen Jahren eine Konstante. Auch Marisa Burger (52) gehörte von Anfang an zum Cast – nach der 25. Staffel wird die "Miriam Stockl"-Darstellerin aber nicht mehr bei den "Rosenheim-Cops" zu sehen sein. Ihre Kollegin Michaela Weingartner (35) übernimmt seit 2023 in der Serie die Rolle von Kommissarin "Julia Beck". Zuvor war die Schauspielerin auch für fünf Monate in der ARD-Telenovela "Sturm der Liebe" zu bestaunen. Welche Unterschiede zwischen den zwei Serien nahm Weingartner am Set wahr? Im Interview mit der AZ gibt sie Aufschluss.
Michaela Weingartner über "Rosenheim-Cops" und "Sturm der Liebe": "Großer Unterschied"
Sowohl "Die Rosenheim-Cops" als auch "Sturm der Liebe" wird auf dem Gelände der Bavaria Filmstudios in München gedreht – ein Umstand, der die zwei Serien verbindet. Doch Michaela Weingartner, die bereits bei den Dreharbeiten zu beiden Formaten dabei war, weiß: Vieles läuft anders. "Ein großer Unterschied ist natürlich, dass 'Sturm der Liebe' täglich ausgestrahlt wird, wodurch sich ein ganz anderes tägliches Arbeitspensum ergibt", so die Schauspielerin.
Zudem erklärt sie: "Während bei 'Sturm der Liebe' die Haupthandlung darin besteht, dass ein Paar im Laufe einer Staffel zueinanderfindet und die Serie im Anschluss verlässt, sind viele der wichtigen Charaktere bei den 'Rosenheim-Cops' bereits seit vielen Jahren dabei. Daraus ergeben sich dann natürlich eine Eingespieltheit und ein Vertrauen zwischen den Schauspielern. Das hat mich sofort beeindruckt."

"Rosenheim-Cops"-Star über "familiäre Zerwürfnisse": Michaela Weingartner klärt auf
Michaela Weingartner meint, es falle ihr schwer, zu entscheiden, welche der Serien ihr besser gefällt. Das habe einen ganz bestimmten Grund, wie sie der AZ verrät: "Diese Frage kann ich unmöglich beantworten, ohne dass es bei mir zu familiären Zerwürfnissen kommt." Private Streitereien wegen einer Entscheidung zwischen den "Rosenheim-Cops" und "Sturm der Liebe"? Weingartner erklärt, warum das in ihrer Familie durchaus möglich wäre: "Wer mich kennt, weiß, dass meine Oma ein 'Sturm der Liebe'-Fan der ersten Stunde ist, und dass mein Vater nur für wichtige Termine eine Folge der 'Rosenheim-Cops' auslässt. Um den Familienfrieden zu wahren, muss ich mich hier [einer Entscheidung, d. R.] enthalten."
Michaela Weingartner über Muttersein: "Betreuungsplatz hilft"
Im Privatleben von Michaela Weingartner hat sich im vergangenen Jahr viel getan. Im März 2024 verabschiedete sich die Schauspielerin überraschend in eine Babypause – sie wurde erstmals Mutter. Obwohl sie 2023 also bereits für die "Rosenheim-Cops" vor der Kamera stand, fehlte sie bei den Dreharbeiten in der Zwischenzeit für einige Monate. Im Juli des gleichen Jahres zeigte sie sich wieder am Set.
Im AZ-Interview erklärt Weingartner, wie es ihr gelingt, das Muttersein und ihre Arbeit als Schauspielerin unter einen Hut zu bekommen. "Ich glaube, dass ich mich da nicht unterscheide von anderen berufstätigen Müttern. Ich bin in der glücklichen Lage, dass es in meinem privaten Umfeld ein gemeinsames Verständnis von Karriere und familiärem Zusammenleben gibt und man sich gegenseitig unterstützt. Und ein Betreuungsplatz hilft natürlich auch", so die 35-Jährige. Ob Weingartner in puncto Unterstützung auf ihren Partner anspielt?
Was ihr Privatleben betrifft, hält sich Michaela Weingartner eher bedeckt. Gegenüber "Bunte" verriet sie jedoch im August 2023, mit einem gleichaltrigen Ingenieur verpartnert zu sein.
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