Wegen Luxusschlitten: Monika Gruber erzählt von skurriler Polizei-Begegnung

Bei Monika Gruber plaudert über eine Begegnung mit der Polizei. Ihr italienischer Luxusschlitten zog die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich. 
Max Häussler
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Beliebt und unterhaltsam: Kabarettistin Monika Gruber
Beliebt und unterhaltsam: Kabarettistin Monika Gruber © BrauerPhotos/P.Schoenberger

Monika Gruber in einem PS-starken Luxuswagen – ein Bild, das man im Zusammenhang mit der bayerischen Kabarettistin nicht sofort erwarten würde. Doch wie sie jetzt ausplaudert, hatte sie sich einst einen flotten Flitzer gegönnt – und wurde damit von der Polizei gestoppt.

Ein Maserati für Monika Gruber: "Bist doch geistesgestört"

"Ein Maserati, das war einer meiner ersten leidenschaftlichen Autokäufe", erzählt Monika Gruber im Podcast "Die Gruaberin". Das luxuriöse Gefährt legte sie sich laut "OVB Heimatzeitungen" im Jahr 2016 zu. Gruber habe damals "eine schwere OP gehabt und hinterher gesagt: 'Wenn ich die überstehe und wieder einigermaßen laufen kann, dann kauf ich mir einen Maserati'".

Ob sie auf die Rücken-OP infolge ihres Bandscheibenvorfalls anspielt? Das verrät die 54-Jährige im Podcast nicht. Doch klar ist: Der Maserati sollte her! "Dann bin ich mit meinem Bruder zum Händler", meint die Kabarettistin. Ein Modell der Luxusmarke habe sie dabei komplett verzaubert und noch vor der Probefahrt stand für sie fest: "Den kauf ich jetzt." Ihr Bruder sei von der Entscheidung nicht begeistert gewesen. "Du bist doch geistesgestört", habe er laut Gruberin gescherzt.

In Luxusschlitten von Polizei gestoppt: "Was wollen die?"

Die erste Ausfahrt ging für sie und eine Bekannte nach Italien. "Meine Freundin hatte eine schwere Krebserkrankung, und wir haben gesagt, wenn sie das überstanden hat und ich meine OP überstanden habe, dann fahren wir mit diesem Maserati nach Italien", so Monika Gruber. Dort sei es "an irgendeiner Raststätte" zu einem skurrilen Erlebnis gekommen. Die Gruberin verrät: "Wir wollten dann wegfahren. Dann sind zwei Polizisten dagestanden, die haben uns aufgehalten. Zwei italienische Polizisten, mit den Stiefeln in diesem typischen Outfit und Sonnenbrille auf. Wir haben schon gedacht: 'Oh mein Gott, was wollen die?'"

Autos der italienischen Marke Maserati haben es Monika Gruber schwer angetan. Eine Zeit lang war die Kabarettistin selbst im Besitz eines Luxusschlittens (Symbolbild).
Autos der italienischen Marke Maserati haben es Monika Gruber schwer angetan. Eine Zeit lang war die Kabarettistin selbst im Besitz eines Luxusschlittens (Symbolbild). © imago/Kyodo News

Polizei-Begegnung mit amüsanter Wendung

Monika Grubers Freundin sorgte sich, dass die Damen im Maserati möglicherweise etwas zu schnell unterwegs waren. Die Angst war jedoch unbegründet, wie sich schnell herausstellte. "Ich hab das Fenster runtergemacht, und der eine Polizist hat reingeschaut und nur gesagt: 'Schönes Auto!' Dann hat er gefragt, ob ich nochmals Gas geben könnte, wenn ich wegfahre", erzählt die Gruberin lachend. Für die Kabarettistin steht fest: "Das passiert einem nur in Italien."

Bye, bye Maserati: "Ich hab ihn wieder verkauft"

Zu neuen, amüsanten Momenten im Maserati kann es nicht mehr kommen. Die Kabarettistin ist nicht mehr im Besitz des Luxusschlittens: "Ich bin leider zu wenig gefahren. Ich hab ihn dann irgendwann wieder verkauft." Doch Monika Gruber erinnert sich gern an ihren Maserati, den sie liebevoll "Massimo" nannte, zurück: "Das war das tollste Auto überhaupt."

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88 Kommentare
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  • Der Münchner am 12.01.2026 10:36 Uhr / Bewertung:

    Masarati zu unbequem zum Schnackseln!
    ( Habe damals einen irreparablen geschenkt bekommen mit fast abgelaufenem TÜV.
    Nach drei Monaten ab zum Schindelar)
    Der Käfer hatte zwei Halteschlaufen an der B- Säule für die gymnastischen Übungen
    und eine Blumenvase in der Farbe des Auto lackierten Blechcockpits für die Romantik.
    Als Schlüsselkind hatte man den Vorteil wenigstens zeitweise sturmfreie Bude von Seinen meist konservativen Eltern zu haben.
    Mit 18 Jahren wohnten die meisten noch zu Hause damals.

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  • Bongo am 11.01.2026 17:26 Uhr / Bewertung:

    Antwort an den wahren Tscharlie:
    Dass Du, als ehemaliger LKW-Fahrer, einen LKW von einem Maserati unterscheiden kannst, beruhigt mich ungemein. Aber was Dein Wissen über das Vierkreisschutzventil damit zu tun haben soll, dass die Gruberin für einige Zeit einen Maserati besessen hat, erschließt sich mir nicht! Aber Du wirst es uns sicher noch erklären.

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  • Der wahre tscharlie am 12.01.2026 17:33 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Bongo

    Weißt, vor ca. 15 Jahren hatte ich mal einen Chef, der hatte ein immenses Selbstdarstellungsbedürfnis. Deshalb mußte ein Maserati her. Schwarz, mit "goldenen Bremssatteln". Aber der war GELEAST.
    Und nun stell ich mir die Frage, ob die Gagen der Gruberin so hoch sind, dass sie sich nach Abzug aller Unkosten einen Maserati KAUFEN kann?

    Und was den LKW-Schein der Gruberin betrifft, die ist vielleicht einmal Probe gefahren und das wars. Als Influencer muß man halt immer wieder neue Themen präsentieren, sonst ist man sehr schnell vergessen.

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