Wegen Donald Trump: Kristen Stewart denkt ans Auswandern

Kristen Stewart hat offenbar genug: In einem Interview erklärt die Schauspielerin und Regisseurin, warum sie "wahrscheinlich nicht" in den USA bleiben wird. Sie fühlt sich durch Trumps Politik in ihrer künstlerischen Freiheit eingeschränkt.
von  (eyn/spot)
Kristen Stewart pendelt aktuell zwischen Wohnungen in Los Angeles und New York.
Kristen Stewart pendelt aktuell zwischen Wohnungen in Los Angeles und New York. © imago/imageSPACE/CraSH

Kristen Stewart (35) könnte bald zu den Hollywoodstars zählen, die den USA den Rücken kehren. In einem Interview mit der britischen "The Times" erklärte sie, dass sie einen Umzug nach Europa in Betracht zieht. Derzeit pendelt sie zwischen ihren Wohnungen in Los Angeles und New York.

Auf die Frage, ob sie weiterhin in den Vereinigten Staaten leben werde, antwortete Stewart knapp: "Wahrscheinlich nicht." Die Begründung der Schauspielerin und Regisseurin: "Ich kann dort nicht frei arbeiten." Ganz abschreiben wolle sie das Land jedoch nicht, betonte die "Twilight"-Darstellerin. "Ich würde gerne Filme in Europa drehen und sie dann den Amerikanern in den Hals stopfen."

Mit ihrem Regiedebüt "The Chronology of Water" nach den Memoiren der Autorin Lidia Yuknavitch wich Stewart bereits nach Lettland aus, nachdem sie acht Jahre um die Finanzierung des Projekts gekämpft hatte. In den USA wäre die Produktion "unmöglich gewesen", so Stewart. Der Film mit Imogen Poots in der Hauptrolle kommt am 5. März in die deutschen Kinos.

Keine Lust auf Trumps Politik

Hintergrund ihrer Kritik sind unter anderem die von Präsident Donald Trump (79) angekündigten Zölle auf Filme, die außerhalb der USA produziert werden. Zwar sind diese Maßnahmen bislang nicht umgesetzt, doch Stewart bezeichnete die Pläne als "beängstigend" für die gesamte Branche.

"Unter Trump zerbricht die Realität völlig", bewertete sie die aktuelle politische Lage in den USA. Mit ihren Auswanderungsgedanken steht Kristen Stewart nicht allein da. Mehrere prominente Kollegen haben seit Trumps Wahlsieg 2024 Konsequenzen gezogen. Schauspielerin Rosie O'Donnell (63) zog Anfang 2025 nach Irland und erklärte auf TikTok: "Es war herzzerreißend zu sehen, was politisch passiert." Auch Talkshow-Legende Ellen DeGeneres (68) ist mit Ehefrau Portia de Rossi ins Vereinigte Königreich gezogen.

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