Wasser im Rhein niedrig wie nie: NRW-Verkehrsminister kündigt im ZDF "erhebliche wirtschaftliche Folgen" an
In Nordrhein-Westfalen sind die Wasserstände am Rhein "so niedrig wie noch nie". Das hat NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer im ZDF-"Morgenmagazin" verkündet. Der Grünen-Politiker sprach in dem Zusammenhang auch über die wirtschaftlichen Folgen.
"Das ist eine extrem schwierige Situation", sagt Oliver Krischer angesprochen auf die niedrigen Wasserstände am Rhein. Diese würden dazu führen, dass Gütermengen nicht mehr transportiert werden können. "Das macht sich in der Industrie unmittelbar bemerkbar", so der 57-Jährige, der ausführt: "Das wird früher oder später - je nachdem, wie lange diese Niedrigwasser-Situation anhält - zu erheblichen wirtschaftlichen Folgen führen, das sagen uns die Fachleute ganz klar."
Die Lage sei vergleichbar mit dem Niedrigwasser-Problem im Jahr 2018. "Damals waren die wirtschaftlichen Auswirkungen immens", erinnert Oliver Krischer daran, dass teilweise Tankstellen nicht mit Benzin und Mineralöl beliefert werden konnten. Für Verbraucherinnen und Verbraucher könnte das nun bedeuten: weiter steigende Preise.
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