Was macht eigentlich Sabine Christiansen heute?

Sabine Christiansen zählt zu den bekanntesten deutschen Fernsehgesichtern. In den letzten Jahren ist es allerdings sehr ruhig um sie geworden. Was macht die Moderatorin und Journalistin heute?
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Sabine Christiansen ist seit Jahren von der TV-Bildfläche verschwunden.
BrauerPhotos / J.Reetz Sabine Christiansen ist seit Jahren von der TV-Bildfläche verschwunden.

Von 1998 bis 2007 war Sabine Christiansen das Gesicht des deutschen Polit-Talks. In ihrer Sendung sprach sie mit politischen Schwergewichten wie Gregor Gysi, Friedrich Merz oder Edmund Stoiber. 2006 führte die Journalistin das erste deutsche Interview mit dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush.

2007 verabschiedete sie sich von ihrer Talkshow, deren Sendeplatz von Anne Will übernommen wurde. Seit dem ist es ruhiger um Sabine Christiansen geworden. Allerdings nur vor der Kamera, denn die 62-Jährige ist nach wie vor sehr aktiv.

Sabine Christiansen engagiert sich für Hilfsorganisationen

Nach ihrem Aus bei der ARD heiratete Sabine Christiansen den Textilfabrikanten Norbert Médus. Im TV produzierte sie bis 2011 verschiedene TV-Formate und trat auch selbst darin auf, wie "Global Players" (CNBC), "Ihre Wahl" (Sat.1) und "Agenda 09 (10) – Werte und Märkte" (n-tv).

Neben ihrer Tätigkeit in der Medienbranche unterstützt die 62-Jährige seit Jahren diverse Hilfsorganisationen und ist als Botschafterin für UNICEF und die José Carreras Leukämie Stiftung im Einsatz.

Sabine Christiansen muss Stiftung auflösen

Mit der Sabine Christiansen-Kinderstiftung wollte sie Kindern eine gute Bildung ermöglichen. Wie die "Bild" berichtet, musste sie die Stiftung heuer allerdings auflösen und in die "Laureus Sport for Good“-Stiftung überführen. "Mit meiner abnehmenden Popularität macht eine Namensstiftung auf lange Sicht immer weniger Sinn", begründet sie diesen Schritt.

Heute engagiert sich die 62-Jährige im Aufsichtsrat von "Hermes Europe" und "freenet.AG". Doch ihre Zeit in der Medienbranche kann sie offenbar nicht hinter sich lassen, wie sie 2019 im Interview mit "Mallorca Magazin" erzählte: "Das Erste und das Letzte, was ich am Tag mache, ist, mir die Nachrichten anzusehen. Die Neugier bleibt, doch mit den Jahren nimmt der Wunsch nach Tiefe zu, eben den Dingen auf den Grund zu gehen. Der sogenannte konstruktive Journalismus ist mehr und mehr im Kommen."

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