Warum Rob Lowe den 1980ern hinterhertrauert

Keine Smartphones und keine sozialen Medien: Rob Lowe blickt voller Sehnsucht auf seine ersten Jahre in Hollywood zurück. In einem Podcast verrät der Schauspieler, warum er den 1980ern hinterhertrauert.
von  (des/spot)
Rob Lowe spricht über die 1980er-Jahre.
Rob Lowe spricht über die 1980er-Jahre. © IMAGO/ABACAPRESS

Rob Lowe (62) hält die 1980er-Jahre für die beste Zeit, die es je gab. Im Podcast "Chicks in the Office" sprach der US-Schauspieler über das Jahrzehnt, in dem er als junger Single in Hollywood Fuß fasste. Anlass für den Auftritt war sein neuer Film "The Musical".

"Es war einfach eine unglaubliche Zeit", sagte Lowe demnach. "Es war eine unglaubliche Zeit, um im Geschäft zu sein. Es war eine unglaubliche Zeit, um Filme zu machen. Es war eine unglaubliche Zeit, um zu feiern. Es war eine unglaubliche Zeit, um Single zu sein. Ich würde das gegen nichts eintauschen." Dabei ließ er es nicht bewenden. "Wenn ich in der gesamten Menschheitsgeschichte in irgendeiner Zeit hätte leben können, dann wäre es diese gewesen."

"Besser, als man es sich erträumt"

Moderatorin Maria "Ria" Ciuffo (29) gab im Gespräch zu, dass auch sie gern in den 1980ern gelebt hätte. Lowe bestärkte sie: "Es war besser, als man es sich erträumt. Keine sozialen Medien. Keine Handykameras."

Wie das Ausgehen damals funktionierte, beschrieb er ebenfalls. Wer sich mit Freunden für den Abend verabredet habe, sei nie ganz sicher gewesen, ob am Ende auch alle kämen. Absprachen in letzter Minute seien schlicht unmöglich gewesen. "Das Ungewisse daran war wunderschön", so Lowe.

Ruhm als Last für junge Stars

Den jungen Schauspielern von heute geht es nach Lowes Ansicht deutlich schlechter. Für sie sei Berühmtheit zu einer "Last" geworden, Spaß hätten sie damit kaum noch. Ganz anders habe er es erlebt, als er mit Filmen wie "Die Outsider" und "St. Elmo's Fire" seine Karriere begann. Beide gelten heute als Kultklassiker.

Der Schauspieler wuchs in Dayton im US-Bundesstaat Ohio auf. Nach der Scheidung seiner Eltern zog er nach Kalifornien, wo seine Laufbahn schließlich Fahrt aufnahm.

Mit 26 kam die Wende

Seine Jahre als Single endeten 1991 mit der Hochzeit mit Sheryl Berkoff (65). Das Paar bekam zwei Söhne, Matthew (33) und John (30). Im Podcast stellte er seiner frühen Karriere gegenüber, was ihm inzwischen wichtig ist: Familie, Spiritualität und seine persönliche Entwicklung.

Diesen Wandel hatte er bereits 2022 im Gespräch mit "People" beschrieben. "Bis ich 26 wurde, habe ich meine ganze Zeit in meine Karriere investiert", sagte er damals. "Ab 26 habe ich in mich investiert: in meine Spiritualität, meine Genesung, meine Ehe, meine Familie. Vieles davon war verdammt hart. Und niemand hat ein perfektes Leben ... aber ich bin für all das dankbar."

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