Warum brachte Prinzessin Eugenie ihre Tochter in Lissabon zur Welt?

Ihre beiden Söhne brachte Prinzessin Eugenie in London zur Welt, bei ihrem dritten Kind war das anders: Die Tochter der Britin wurde am Montagabend in einem Krankenhaus in Lissabon geboren. Das ist der Grund.
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Jack Brooksbank und Prinzessin Eugenie haben jetzt drei Kinder.
Jack Brooksbank und Prinzessin Eugenie haben jetzt drei Kinder. © Imago images/Future Image International

Es ist ein Mädchen: Prinzessin Eugenie (36) und Jack Brooksbank (40) sind zum dritten Mal Eltern geworden. Ihre Tochter kam am Montagabend, dem 3. August, um 19:20 Uhr MESZ in einem Krankenhaus in Lissabon zur Welt und wog bei der Geburt umgerechnet knapp drei Kilogramm. Bekannt gegeben hat die Nachricht am Dienstag auf den Social-Media-Accounts des Paares und des Buckingham-Palasts. Der Name des Babys ist bislang unbekannt.

Die Söhne kamen noch in London zur Welt

Ihre beiden Söhnen hatte die Prinzessin noch in der Heimat bekommen. August Philip Hawke (5) und Ernest George Ronnie (3) kamen im Portland Hospital in London auf die Welt. Die kleine Schwester ist damit das erste Kind des Paares, das nicht in Großbritannien geboren wurde.

Der Grund dafür liegt vier Jahre zurück. Seit 2022 pendelt die Familie zwischen der neuen Heimat Portugal und Großbritannien, ausgelöst durch einen Jobwechsel von Jack Brooksbank. Der 40-Jährige war zuvor Markenbotschafter der Tequila-Marke Casamigos, die George Clooney (65) und Rande Gerber (64) gegründet hatten. Inzwischen arbeitet er für den Immobilienunternehmer Mike Meldman, einen Geschäftspartner Clooneys. Eugenie ist weiterhin als Direktorin für die Londoner Kunstgalerie Hauser & Wirth tätig. "Es ist eine sehr aufregende Zeit für die beiden", sagte damals ein Insider dem "Telegraph" über den Neuanfang.

"Es kümmert niemanden"

Wie befreiend sie das Leben südlich der Heimat empfindet, hat die Prinzessin 2023 im Podcast "Table Manners" beschrieben. "Genau deshalb ist Portugal ein Traum: Ich kann in Sportsachen und mit hochgestecktem Haar in den Supermarkt gehen und es macht mir nichts aus. Es ist mir egal. Es kümmert niemanden", sagte sie.

Auch andere Royals schätzen das Land. Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) verbrachten einem "People"-Bericht zufolge im vergangenen Monat mit ihren Kindern Zeit in Portugal, wo sie ein Feriendomizil haben sollen. "Sie lieben Portugal, weil Archie und Lilibet dort einfach Kinder sein können", sagte eine Quelle dem Magazin. "Es geht immer sehr entspannt zu, mit Strandtagen, Spielen und Zeit als Familie."

Nummer 15 in der Thronfolge

Mit ihrer Geburt reiht sich das Mädchen in die britische Thronfolge ein. Eugenie steht dort aktuell auf Platz zwölf, ihre drei Kinder folgen direkt dahinter, die Tochter belegt damit Rang 15. Prinz Edward (62), der jüngste Sohn von Queen Elizabeth II. (1926-2022), rutscht durch den Nachwuchs auf Position 16.

Eine Geburt jenseits der britischen Landesgrenzen ist in der Thronfolge längst kein Einzelfall mehr. Prinzessin Lilibet (5), die Tochter von Harry und Meghan, kam in Kalifornien zur Welt, nachdem sich ihre Eltern 2020 von ihren royalen Pflichten zurückgezogen und in die USA gezogen waren. Lilibet steht heute auf Platz sieben, hinter ihrem Vater und ihrem Bruder Prinz Archie (7).

Freude in einer schwierigen Phase

Die frohe Botschaft erreicht die Familie in unruhigen Monaten. Im Oktober 2025 entzog König Charles Eugenies Eltern, den früheren Prinz Andrew (66) und Sarah Ferguson (66), ihre royalen Titel, nachdem deren Verbindungen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) erneut in den Fokus gerückt waren.

Im Februar wurde Andrew festgenommen, dem "People"-Bericht zufolge wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt. Dabei geht es um die Behauptung, er habe während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen an Epstein weitergegeben. Nach einem mehrstündigen Verhör wurde er wieder freigelassen. Nach der Festnahme sagte eine Quelle dem Magazin, Eugenie und ihre Schwester Prinzessin Beatrice (37) bemühten sich, Abstand zu der Affäre zu halten.

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