Warnplakate gegen Andrew Mountbatten-Windsor in Sandringham verteilt

Der Umzug von Andrew Mountbatten-Windsor (65) nach Sandringham sollte möglichst unauffällig über die Bühne gehen - doch seine neuen Nachbarn hatten andere Pläne. Nur wenige Tage nach seiner Ankunft auf dem königlichen Anwesen in Norfolk wurden rund um den Ort Plakate aufgehängt, die den in Ungnade gefallenen Royal alles andere als herzlich willkommen heißen. Das berichtet der "Daily Mirror".
Plakataktion und kritische Worte
Der Ex-Prinz war Anfang der Woche aus der Royal Lodge in Windsor ausgezogen und am Abend nach Norfolk übergesiedelt - offenbar, um möglichst wenig Aufsehen zu erregen. Dem Bericht zufolge wohnt er derzeit im sogenannten Wood Farm Cottage, während sein eigentlich vorgesehenes Domizil, Marsh Farm, noch renoviert wird.
In einem auf der Plattform X geteilten Video war laut "Mirror" zu sehen, wie eine Person ein Plakat über das Ortseingangsschild von Sandringham klebte. Die als "Public Safety Announcement" betitelte Botschaft (zu Deutsch: "öffentliche Sicherheitsmitteilung) zeigte ein Foto von Andrew und verwies auf dessen Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019).
Nicht nur die Plakate zeigen, wie wenig begeistert die Einwohner von Sandringham über ihren prominenten Neuzugang sind. Eine Anwohnerin beklagte laut "Daily Mirror", dass die zuvor ruhige Straße von Journalisten und Kamerateams regelrecht belagert werde. Sogar ein Hubschrauber habe über dem Dorf gekreist. Die Frau schlug vor, Andrew solle besser "irgendwo im Wald" untergebracht werden, "umgeben von Bäumen und ohne andere Häuser in der Nähe". Weitere Quellen beschwerten sich darüber, dass Andrew mit dem immer noch stattlichen neuen Zuhause doch "in den Luxus" zurückkehre und "auf Händen getragen" werde.
Nach einem Bericht der britischen Zeitung "The Sun" hat Andrews Umzug auch zu Spannungen beim Personal geführt. Mehrere Angestellte des Landsitzes in der Grafschaft Norfolk sollen sich weigern, für den einstigen Prinzen zu arbeiten.
Der Umzug nach Sandringham fällt in eine Phase, in der Andrew durch die Veröffentlichung neuer Epstein-Akten erneut unter massivem öffentlichen Druck steht. Die Dokumente haben die Diskussion um seine Rolle im Epstein-Skandal wieder befeuert und dürften ein wesentlicher Grund dafür sein, dass die Stimmung in der Bevölkerung derart aufgeheizt ist.