Wann kommt der nächste "Highlander"-Film in die Kinos?

Vor 40 Jahren erschien mit "Highlander - Es kann nur einen geben" der Auftakt einer erfolgreichen Fantasy-Reihe. Es geht um schottische Krieger, die ewig leben. Unsterblich scheint auch das Franchise zu sein, ein neuer Film wird gerade gedreht. Wer spielt mit, wer führt Regie? Wann ist Kinostart?
Wilhelm Flemmer |
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"Highlander - Es kann nur einen geben" erschien vor 40 Jahren in den Kinos. Hauptdarsteller Christopher Lambert wurde mit der Rolle des unsterblichen schottischen Kriegers Connor MacLeod zum Hollywood-Star. Nun entsteht eine Reboot   des Films.
kabel eins / 20th Century Fox Film Corporation 7 "Highlander - Es kann nur einen geben" erschien vor 40 Jahren in den Kinos. Hauptdarsteller Christopher Lambert wurde mit der Rolle des unsterblichen schottischen Kriegers Connor MacLeod zum Hollywood-Star. Nun entsteht eine Reboot des Films.
Im neuen "Highlander"-Film hat Henry Cavill die Hauptrolle übernommen.
2024 Getty Images/Shane Anthony Sinclair 7 Im neuen "Highlander"-Film hat Henry Cavill die Hauptrolle übernommen.
"John Wick"-Regisseur Chad Stahelski führt beim "Highlander"-Reboot Regie.
2025 Getty Images/Matt Winkelmeyer 7 "John Wick"-Regisseur Chad Stahelski führt beim "Highlander"-Reboot Regie.
Dave Bautista spielt die Nemesis von Connor MacLeod, den finsteren Kurgan.
2024 Getty Images/Dimitrios Kambouris 7 Dave Bautista spielt die Nemesis von Connor MacLeod, den finsteren Kurgan.
Russell Crowe spielt im neuen "Highlander" Juan Sánchez Villa-Lobos Ramírez, den Mentor von Connor MacLeod. Damit schlüpft auch er in große Schuhe ...
2025 Getty Images/Leon Bennett 7 Russell Crowe spielt im neuen "Highlander" Juan Sánchez Villa-Lobos Ramírez, den Mentor von Connor MacLeod. Damit schlüpft auch er in große Schuhe ...
Ramirez wurde im Original von Sean Connery (links, neben Christopher Lambert) gespielt.
20th Century Fox Film Corporation 7 Ramirez wurde im Original von Sean Connery (links, neben Christopher Lambert) gespielt.
Einen so finsteren Blick muss Dave Bautista erst einmal hinkriegen: In "Highlander - Es kann nur einen geben" wurde   der Oberschurke Kurgan von Clancy Brown gespielt.
Studiocanal 7 Einen so finsteren Blick muss Dave Bautista erst einmal hinkriegen: In "Highlander - Es kann nur einen geben" wurde der Oberschurke Kurgan von Clancy Brown gespielt.

Von wegen, es kann nur einen geben. Ganze drei Fortsetzungen folgten dem ersten "Highlander"-Film, den der BR nun wiedereholt (22. Oktober, 22.50 Uhr). Dazu gab es in den 1990-Jahren eine erfolgreiche Serie und 2007 ein nicht ganz so erfolgreiches Reboot, "Highlander - Die Quelle der Unsterblichkeit". Genau, unsterblich. Tot ist das Franchise noch lange nicht. Die Manie heutiger Film- und Fernsehproduzenten, Kino- und TV-Stoffe lieber zu finden, statt zu erfinden, wobei sie bemerkenswerterweise oft in den 1980er-Jahre fündig werden, hat auch die "Highlander"-Reihe erfasst. Das nächste "Es kann nur einen geben"-Spektakel wird gerade gedreht, was ist über das Projekt bekannt?

Vorweg zunächst das Naheliegende: Christopher Lambert, der in den früheren "Highlander"-Filmen den Titelhelden spielte, ist nun nicht dabei. In der Neuauflage der Reihe hat Henry Cavill die Rolle des unsterblichen schottischen Kriegers Connor MacLeod übernommen. Damit spielt der Brite nach Superman oder dem Hexer Geralt von Riva aus der Fantasy-Serie "The Witcher" einmal mehr einen übermenschlich großen Helden. Dank "Witcher" brauchte er sich auch in einer anderen Hinsicht nicht groß umzustellen. Erneut musste er sich bei Schwertkampf-Szenen bewähren, denn das Schwert ist auch für den Highlander bekanntlich die wichtigste Waffe zum Überleben. Und nach dem Leben des Unsterblichen trachtet wieder so manche dunkle Gestalt.

Wovon handelt das "Highlander"-Reboot?

Denn auch in "Highlander", so schlicht heißt noch das Reboot, bevor der deutsche Verleih ihm vermutlich wieder einen ulkigen Zusatz-Titel beigeben wird, kommt es zu einem Zusammentreffen unsterblicher Krieger aus den schottischen Highlands. Auf der einen Seite Connor MacLeod, der anfangs noch nicht weiß, dass er ein ewig Lebender ist, es bald aber erfährt. Auf der anderen Seite weitere unsterbliche Highlander, die einander einen Kopf kürzer machen wollen. Allen voran der mächtigste und grausamste unter ihnen - neben Connor, natürlich: Kurgan, der im Original schön verteufelt von Clancy Brown gespielt wurde, nun aber das Aussehen von Dave Bautista hat. Klar, man hätte darauf wetten können.

Oder darauf, dass das Reboot noch Action-geballter ausfallen wird als der 1980er-Jahre-"Highlander". Dafür sorgen soll Genre-Experte Chad Stahelski, der als Stuntman begann, bevor er mit "John Wick" auf Regie umsattelte. "Highlander" ist der erste Film, den der US-Amerikaner außerhalb der "Wick"-Reihe dreht. Als Überraschung wiederum kann das Mitwirken von Russell Crowe verbucht werden, nicht weil man dem Charakterdarsteller keine Action oder Fantasy zutraut, sondern weil er mit Juan Sánchez-Villalobos Ramírez den Charakter Sean Connerys im Original spielt. Der hatte die Reihe mit seiner Rolle immerhin ähnlich stark geprägt wie Lambert. Gespannt darf man auch auf Jeremy Irons sein als Anführer der Highlander-Wächter, ferner auf Djimon Hounsou als Sunda Kastagir, ein Unsterblicher aus Afrika, sowie Karen Gillan in der Rolle von Connor MacLeods erster Ehefrau.

Die Dreharbeiten zu "Highlander" sollten schon 2025 beginnen, mussten jedoch wegen eines Unfalls von Hauptdarsteller Cavill währen der Vorbereitung unterbrochen werden. Berichten zufolge hatte er sich bei einem Kampftraining verletzt. Die erste Klappe fiel daher erst im Januar dieses Jahres. Drehorte sind Schottland und London. Der Film wird trotz Amazon-Beteiligung auch in den Kinos ausgewertet. Wann er dort startet, steht noch nicht fest. Unklar auch der Starttermin auf dem Streaming-Dienst Prime Video.

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