Wahlberliner Andreas Bourani ist ein Landei

Anonymität in der Großstadt - das kennt auch Echo-Gewinner Andreas Bourani. Im Interview verriet er nun, warum Freundschaften für ihn die wichtigsten Beziehungen im Leben sind und er nicht heiraten möchte.
| (the/spot)
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Andreas Bourani wurde 2015 mit dem Radio-Echo ausgezeichnet
ddp images Andreas Bourani wurde 2015 mit dem Radio-Echo ausgezeichnet

Berlin - Mit dem Song "Auf uns" - einer Ode an die Freundschaft - hat sich der Wahlberliner Andreas Bourani (31) in die Herzen der Fußball-Fans gesungen. Doch mit seiner Wahlheimat ist der Musiker nicht immer zufrieden, wie er im Interview mit der Zeitschrift "Gala" verrät: "Die Berliner sind gerne anonym. Jeder macht sein Ding." Im Gegensatz zu seiner Geburtsstadt Augsburg habe er das Gefühl, dass in Berlin kaum einer seine Nachbarn kenne. "In mir steckt eben doch ein Landei", so der 31-Jährige.

Mit dem Song "Nur in meinem Kopf" schaffte Andreas Bourani den Durchbruch - hier das Video ansehen

Soziale Kontakte zu pflegen ist Bourani sehr wichtig. "Freunde hat man, im Unterschied zu Beziehungen, auf Lebenszeit. Es ist eine tiefe Verbindung zu einem Menschen, die sich ständig verändert", erklärt er im Interview seine Auffassung von Freundschaft. Weil sich jeder Freund individuell weiterentwickle, sei Freundschaft die "wichtigste Verbindung, die man im Leben hat."

 

Findet Hochzeiten altmodisch

 

Zu romantischen Beziehungen hat der 31-jährige Echo-Gewinner allerdings eine nüchterne Ansicht. "Ewige Liebe mit einer Person, bis ans Ende der Tage - das ist mir dann doch ein bisschen zu romantisch." Obwohl er sich nicht zu seinem Beziehungsstatus äußern will, verrät er doch, was er am Charakter einer Frau schätze: "Ich finde es sehr sexy, wenn eine Frau einen schwarzen Humor hat und man gemeinsam lachen kann. Außerdem mag ich Menschen, die mit sich im Reinen sind."

Das Prinzip der Hochzeit findet Bourani allerdings etwas veraltet. "Gerne viele Kinder, aber keine Hochzeit", äußert er sich zu seinen weiteren Lebensplänen. "Ich finde das sehr altmodisch. Ich habe irgendwie das Gefühl, zu heiraten hat inzwischen nur noch steuerliche Gründe."

 

 

 

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