Vorwürfe gegen Jared Leto: Tweet von Dylan Sprouse wirft Fragen auf

Zehn Frauen werfen Jared Leto in einer BBC-Dokumentation sexuelle Übergriffe vor. Der Schauspieler weist die Anschuldigungen entschieden zurück. Im Zuge der Berichte kursiert nun auch ein mehr als sieben Jahre alter Tweet von Dylan Sprouse wieder im Netz.
(stk/spot) |
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Schon vor Jahren deutete Dylan Sprouse (r.) in einem Tweet an, dass Jared Leto übergriffig sein könnte.
Schon vor Jahren deutete Dylan Sprouse (r.) in einem Tweet an, dass Jared Leto übergriffig sein könnte. © Tinseltown/Shutterstock.com / imago/ABACAPRESS/Domine Jerome

Zehn Frauen beschuldigen Jared Leto (54) der sexuellen Übergriffe. Die BBC machte die Vorwürfe am Mittwoch publik, ausführlich zur Sprache kommen sollen sie in der Dokumentation "Jared Leto: Hollywood's Dark Secret". Neun der Frauen gehen dem Sender zufolge erstmals an die Öffentlichkeit. Eine von ihnen war zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Übergriffs 17 Jahre alt, der Vorfall soll sich in Kalifornien ereignet haben, wo das Schutzalter bei 18 Jahren liegt.

Der Oscarpreisträger bestreitet sämtliche Anschuldigungen. "Ich habe in meinem ganzen Leben niemanden sexuell missbraucht", heißt es in einer Stellungnahme, die "Entertainment Weekly" vorliegt. "Diese Behauptungen sind absolut und kategorisch falsch."

Mit den Berichten rückt ein Beitrag zurück ins Blickfeld, der seit mehr als sieben Jahren im Netz steht. Am 15. Mai 2018 wandte sich Dylan Sprouse (33), damals 25 Jahre alt, auf Twitter direkt an den Schauspieler: "Yo Jared Leto, jetzt wo du bei jedem weiblichen Model zwischen 18 und 25 in die DMs gerutscht bist, wie hoch würdest du deine Erfolgsquote einschätzen?" Der frühere Disney-Channel-Star war damals frisch mit dem Victoria's-Secret-Model Barbara Palvin (32) liiert, das er später heiratete.

Sprouse schweigt bis heute

Was ihn zu dieser Spitze veranlasste, hat Sprouse nie öffentlich erklärt. Dafür meldete sich laut "Entertainment Weekly" damals jemand anderes zu Wort: Regisseur James Gunn ("Guardians of the Galaxy", 59) fragte in einem Kommentar vielsagend, ob Leto im Internet "erst bei 18 anfängt". Den Beitrag löschte er später wieder.

Drei Jahre danach übernahm Gunn die Fortsetzung von "Suicide Squad". In seinem Drehbuch tauchte der Joker nicht mehr auf, ausgerechnet jene Figur, die Leto im Film von 2016 verkörpert hatte.

Anfragen von "Entertainment Weekly" an Vertreter von Sprouse, Leto und Gunn blieben bislang offenbar unbeantwortet.

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