Vorwürfe gegen ihren Vater: Meghan hofft auf "gründliche Untersuchung"

Herzogin Meghans Vater Thomas Markle steht nach seiner Festnahme unter Hausarrest. Unterdessen verrät ein Freund von Prinz Harrys Ehefrau, was in ihr vorgeht.
von  (hub/spot)
Herzogin Meghan bei einem Auftritt.
Herzogin Meghan bei einem Auftritt. © imago/Cover-Images

Herzogin Meghan (45) wünscht sich Gerechtigkeit für die mutmaßlichen Opfer ihres Vaters Thomas Markle (82). Markle, dem der Besitz von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs vorgeworfen wird, wurde bei einem FBI-Einsatz in einer Pflegeeinrichtung festgenommen.

Meghan, die vor Jahren den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen hat, hofft laut der britischen Zeitung "The Sun" auf eine "umfassende Untersuchung" des Falls. Die Herzogin von Sussex und ihr Ehemann Prinz Harry (42) seien über die Ermittlungsergebnisse informiert, so das Blatt. Ein angeblich enger Freund der Herzogin sagte der "Sun": "Es ist ihr aufrichtigster Wunsch, dass eine umfassende und gründliche Untersuchung nun dazu beiträgt, den Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen."

Thomas Markle steht unter Hausarrest

Thomas Markle steht nach seiner Festnahme in Florida unterdessen unter Hausarrest. Das hatte ein Richter am Freitag bei einem ersten Gerichtstermin in Tampa angeordnet, wie CNN berichtete.

Markle wurde unter Auflagen aus dem Gewahrsam entlassen. Laut der britischen "Times" steht er bei dem Hausarrest unter elektronischer Überwachung. Er darf die Bundesgerichtsbezirke Middle District of Florida und Central District of California nicht verlassen, berichtet CNN weiter. Ein Schuldbekenntnis oder eine Erklärung, ob er die Vorwürfe bestreitet, hat er vor Gericht bislang nicht abgegeben. Ein Termin für seine Anklageverlesung in Kalifornien steht noch nicht fest.

Im Oktober hatten Ermittler Hinweise auf mutmaßlich strafbares Bildmaterial erhalten. Einer eidesstattlichen Erklärung zufolge hatte eine Person entsprechende Aufnahmen unter Markles mutmaßlichen Besitztümern auf den Philippinen entdeckt. Weitere Hinweise führten zu zwei Lagerräumen im Großraum Los Angeles, die Markle seit 2008 angemietet haben soll. Dort stellten Ermittler rund 78 Gegenstände sicher, darunter Dias, Filmnegative und Bücher. Auf zwei Bildern soll ein Mann mit einem unbekleideten vorpubertären Mädchen zu sehen sein. Ein Zeuge identifizierte den Mann laut Gerichtsunterlagen als Markle.

Markle hatte frühere Anschuldigungen zurückgewiesen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm nach Angaben des US-Justizministeriums bis zu 20 Jahre Haft in einem Bundesgefängnis. Die Vorwürfe sind bislang nicht gerichtlich bewiesen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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