Vor einer existenziellen Entscheidung

Was tun, wenn ein positiver Schwangerschaftstest das eigene Leben von einem Moment auf den anderen verändert? Die ZDF-Reportage "37°: Ungewollt schwanger" begleitet drei Frauen, die sich mit genau dieser Frage auseinandersetzen. Der einfühlsame Beitrag von Lotta Pommerien und Franka Frei zeigt, wie unterschiedlich die Lebenssituationen sind und wie schwer die Entscheidung fällt. Im Mittelpunkt der Sendung stehen Klara (34), Jacky (29) und Laura (34). Alle drei werden ungeplant schwanger. Doch ihre Antworten auf die Frage "Was nun?" könnten unterschiedlicher kaum sein.
Wenn das Leben mal wieder Haken schlägt
Laura steht am Beginn ihres Masterstudiums und verbindet mit den kommenden Jahren klare Zukunftspläne. Ein Kind wünscht sie sich grundsätzlich, doch der Zeitpunkt scheint der falsche zu sein. Gemeinsam mit ihrem Partner wägt sie die Möglichkeiten ab und ringt um eine Entscheidung, die ihr weiteres Leben prägen wird.
Für Klara dagegen herrscht schnell Klarheit. Die Mutter zweier Kinder hat sich gerade von ihrem Partner getrennt, als sie erneut schwanger wird. Für sie kommt ein drittes Kind nicht infrage. Doch der Entschluss zu einem Schwangerschaftsabbruch bedeutet keineswegs das Ende des inneren Konflikts. Der "37°"-Film zeigt, wie belastend der Weg trotz einer eindeutigen Entscheidung sein kann.
Jacky wiederum möchte ihr Kind bekommen. Gleichzeitig gerät ihre Beziehung unter Druck: Ihr Partner Eugen, den sie während des Studiums kennengelernt hat, möchte seine bisherige Freiheit nicht aufgeben und sieht sich nicht in der Rolle des Vaters. Die unterschiedlichen Vorstellungen bringen das Paar an einen Punkt, an dem Kompromisse kaum noch möglich erscheinen.
37°: Ungeplant schwanger - Di. 08.09. - ZDF: 22.15 Uhr