Villazón spricht über Corona-Angst und Rassismus

Rolando Villazón hat den Corona-Lockdown in Paris sehr ernst genommen. Umso schwerer fiel es ihm, nach knapp zwei Monaten wieder aus dem Haus zu gehen.
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Startenor Rolando Villazón hat während des Corona-Lockdowns eine gute Zeit mit seiner Familie.
picture alliance / Rolf Vennenbernd/dpa/dpa Startenor Rolando Villazón hat während des Corona-Lockdowns eine gute Zeit mit seiner Familie.

Hamburg - Der Klassik-Sänger und Autor Rolando Villazón (48) hat in seiner Wahlheimat Paris nach eigenen Worten während des Corona-Lockdowns zwei Monate zu Hause verbracht. "Nach 62 Tagen - ich habe vorher keinen Fuß nach draußen vor mein Apartment gesetzt", sagte er in der "NDR Talk Show".

"Ich glaube, ich hatte ein bisschen das Kabinen-Syndrom - wo man Angst hat rauszugehen. Es war bequem mit der Familie, wir hatten einen Rhythmus, eine Planung, und wir spielten, wir arbeiteten, wir aßen zusammen. Es war ganz gut. Und plötzlich war rauszugehen Stress."

Über das Thema Rassismus sagte der Opernsänger: "Ich als Mexikaner kenne das ein bisschen. Ich war das erste Mal in den USA, in New York in der Metropolitan Opera. Nach der Vorstellung kam diese Frau zu mir und sagt "Wo kommst du her?" Und ich sage "Aus Mexiko." Sie: "Und warum bist du nicht Gärtner?" Und ich dachte "Hahaha". Dann merkte ich, es ist kein Witz."

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