Video zeigt Presley Gerber in der Nacht vor seinem Tod

Neue Details zu den letzten Stunden von Presley Gerber (1999-2026) werfen Fragen über den Umgang mit dem 27-Jährigen kurz vor seinem Tod auf. Mehrere US-Medien, darunter auch das Portal "TMZ", haben ein Video veröffentlicht, das der Sohn von Cindy Crawford (60) und Rande Gerber (64) demnach am Abend vor seinem Tod selbst in einer Einrichtung für Suchterkrankungen in Santa Monica aufgenommen hatte.
Die Bilder sollen gegen 22 Uhr am Samstagabend entstanden sein. Gerber ist darin in einem Schlafzimmer und weiteren Räumen der Einrichtung zu sehen und führt mit seinem Handy durch die Unterkunft. Die Berichte beschreiben ihn dabei als deutlich unter Drogeneinfluss stehend. Diese Einschätzung ist jedoch bislang nicht unabhängig bestätigt. Wenige Stunden später wurde Gerber am Sonntagmorgen tot aufgefunden.
Wie kam Presley Gerber überhaupt in die Einrichtung?
Besonders brisant sind die von "TMZ" geschilderten Umstände seiner Aufnahme. Mehrere Quellen hätten dem Portal berichtet, dass Gerber bereits am Samstagnachmittag Drogen konsumiert habe und anschließend Angst bekommen habe, die Kontrolle zu verlieren. Sein Suchtbetreuer soll daraufhin bei der Einrichtung angerufen und ausdrücklich darauf hingewiesen haben, dass Gerber "high" sei. Von der Einrichtung habe es dennoch grünes Licht gegeben. Gerber sei kurz nach 18 Uhr dort angekommen.
Nach Angaben der Quellen sei ursprünglich geplant gewesen, Gerber am darauffolgenden Montag in eine andere Reha-Einrichtung zu bringen. Man wollte offenbar lediglich das Wochenende überbrücken. "TMZ" berichtet zudem, Gerber habe auch innerhalb der Einrichtung weiter Drogen konsumiert.
Mitarbeiter soll bereits entlassen worden sein
Die Entscheidung, Gerber trotz seines Zustands aufzunehmen, soll inzwischen personelle Konsequenzen gehabt haben. Quellen aus dem Umfeld der Einrichtung zufolge sei der zuständige Mitarbeiter entlassen worden.
Presley Gerber war am 20. September im Alter von 27 Jahren in Santa Monica gestorben. Die Polizei untersucht seinen Tod als mutmaßliche Überdosis; Hinweise auf Fremdverschulden gebe es bislang nicht. Die offizielle Todesursache steht noch aus, da unter anderem toxikologische Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind. Seine Familie hatte nach Bekanntwerden seines Todes um Privatsphäre gebeten.