Verständnislosigkeit bei Monika Gruber: Berufswahl vieler Deutscher ist "totaler Irrsinn"

Monika Gruber ist seit vielen Jahren als Kabarettistin und Podcasterin erfolgreich. Nach einem anderen Job sehnt sie sich offenbar nicht. Nun stellt sie klar, warum "Work-Life-Balance" bei ihr kein Thema ist – und macht deutlich, was sie von der Berufswahl mancher Leute hält.
Eva Meeks
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Monika Gruber liebt ihren Job und beginnt nicht erst nach "Schichtende" zu leben.
Monika Gruber liebt ihren Job und beginnt nicht erst nach "Schichtende" zu leben. © imago/STL

Kabarettistin und Comedian Monika Gruber (55) teilt im TV, auf großen Bühnen und im Netz ihre derben Sprüche mit einem breiten Publikum. Nun spricht sie über die Hintergründe ihrer Berufswahl – und verrät, weshalb sie das Konzept der "Work-Life-Balance" nicht wirklich nachvollziehen kann.

Monika Gruber über "Blödsinn": "Arbeit und Leben als etwas Getrenntes sehen"

Formel-1-Moderatorin Andrea Schlager liebt ihren Job. Trotz gelegentlicher Strapazen betont die Österreicherin im Podcast "Die Gruaberin", dass er sich meistens nicht mal wie Arbeit anfühlt. Ein Privileg, das Gastgeberin Monika Gruber selbst kennt, weshalb sie die Lebensphilosophie vieler Menschen nicht nachvollziehen kann: "Weißt du, deshalb finde ich das auch so dumm, wenn die Leute heute von 'Work-Life-Balance' sprechen", so die Kabarettistin.

Für Monika Gruber sollten persönliches und berufliches Glück nämlich Hand in Hand gehen: "Ich finde das einen totalen Irrsinn eigentlich, Arbeit und Leben als etwas Getrenntes zu sehen. So nach dem Motto: Ja, da arbeite ich – und dann fängt mein Leben an." Nicht nachvollziehbar für die 55-Jährige: "Das ist doch ein Blödsinn."

Monika Gruber steht für ihr Leben gern auf der Bühne.
Monika Gruber steht für ihr Leben gern auf der Bühne. © imago/Future Image

Monika Gruber über Beruf : "Tue ich für mein Leben gern"

Die Kabarettistin habe sich ganz bewusst für eine Karriere entschieden, von der sie sich nicht ständig im Privatleben erholen müsse. Sie betont, mit ihrem Job großes "Glück" zu haben: "Das IST mein Leben. Und ich tue das, wie man im Volksmund sagt, für mein Leben gern." Und die Gruberin ist sich sicher: "So sollte es eigentlich sein."

Ihrer Gesprächspartnerin Andrea Schlager geht es ganz genauso – sie merkt jedoch auch an, dass dieses Privileg das Ergebnis von Ehrgeiz und Hartnäckigkeit sei: "Das ist uns beiden ja nicht zugeflogen", so die Formel-1-Moderatorin. Monika Gruber gibt ihr Recht: "Ja, das haben wir nicht geschenkt gekriegt."

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  • Himbeergselchts vor 3 Stunden / Bewertung:

    Jo mei. Sie tut eben stets gerne kund, dass sie ein Stück schlauer, edler, besser und schöner ist als andere und kann sogar mit Aiwanger Werbung für fossile Energiequellen macht, weil die Grünen so blöd sind und erneuerbare Energien ausbauen wollen.
    Dass nicht jeder Müllwerker, jede Pflegerin oder ein Techniker 40 Stunden die Woche voll in seinem Beruf aufgeht ist natürlich dumm.
    Ich war fast 40 Jahre Sozialarbeiterin in einem Jugendamt. Immer voll dabei mit „Leib und Seele“ wie man sagt. Dennoch war nicht nur ich froh über freie Tage, denn permanent unter Dampf zu stehen erschöpft. Viele Handwerker müssen voll konzentriert arbeiten, Dachdecker, Schreiner z.B.
    Und - wie wir in diesen Tagen lesen - sind u.a. Sozialarbeiter Gefahren ausgesetzt aufgrund ihres ausgeübten Berufs, die sie das Leben kosten können. Und nicht nur die
    Was sie da erzählt ist eitles Gewäsch.Dieses beständige Runtermachen Anderer scheint sie für ihr Ego oder Geltungsbedürfnis dringend zu benötigen. Frau Wichtig.

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  • Ultralöwe am 03.07.2026 11:22 Uhr / Bewertung:

    Die Gruberin hat zu 100% Recht mit ihrer Äusserung. Wenn ich hier eure Neidkommentare lese weiß ich woran es in unserem Staat wirklich happert. 1. Ist die Gruberin nicht so erfolgreich weil sie so schlecht ist, nein, sie ist so erfolgreich weil sie viele Dinge benennt, der ein Großteil der Bevölkerung zustimmt. Deutschland ist nicht so erfolgreich und reich geworden weil unsere Großeltern und Eltern nur drei oder vier Tage arbeiten wollten oder bei jedem kleinen Husterer sich gleich eine Woche krank schreiben liesen. Die Gruberin hat auch mehrere Jobs als Kabarettistin, Schauspielerin, Autorin und Podcasterin. Wieviel Jobs habt ihr eigentlich? EINEN, WOW und vier Tage im Homeoffice, respekt, völlig ausgelastet. Ist natürlich nich zu vergleichen mit jemanden der 220 Tage im Jahr in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs ist um Geld zu verdienen. Wäre sie also wirklich schlecht, gäbe es diese Jobs nicht. Sie muß euch nicht gefallen, aber anonym verurtilen ist auch schlecht.

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  • Hausgeist am 03.07.2026 09:25 Uhr / Bewertung:

    Ja blöd das wir nicht alle den ganzen Tag damit verbringen können Witze zu erzählen und uns selbst zu beweihräuchern,manche machen Beruflich halt was relevantes…

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