Verona Pooth: Sohn Rocco ist wieder in Deutschland

Nach tagelangem Bangen ist der 14-jährige Rocco Pooth wohlbehalten in Deutschland gelandet. Vater Franjo holte ihn persönlich aus Dubai ab - die Reise dorthin war eine Odyssee über mehrere Länder und Kontinente.
(mia/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Rocco Pooth, Sohn von Verona Pooth, ist wieder wohlbehalten in Deutschland gelandet.
Rocco Pooth, Sohn von Verona Pooth, ist wieder wohlbehalten in Deutschland gelandet. © imago/Future Image / Oliver Langel

Am Freitagabend ist der 14-jährige Rocco Pooth gemeinsam mit seinem Vater Franjo (56) sowie Louisa Büscher, der Freundin seines älteren Bruders San Diego (22), am Flughafen Düsseldorf gelandet. Die Gruppe kam laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung mit einer Maschine aus Istanbul an. Für Verona Pooth (57), die die bangen Stunden und Tage in Deutschland verfolgt hatte, endet damit eine Phase der Ungewissheit.

Rocco hatte sich zum Zeitpunkt der Eskalation im Nahen Osten in Dubai aufgehalten. Mit der Verschärfung der Lage in der Region und der damit einhergehenden Streichung zahlreicher Flüge saß der Teenager in der Metropole am Persischen Golf fest. Der 14-Jährige war dabei nicht auf sich allein gestellt: Louisa sowie die Eltern eines Freundes kümmerten sich vor Ort um ihn. Doch als die Lage eskalierte, entschied Franjo Pooth, selbst zu reisen.

Eine Odyssee über drei Länder

Der Weg nach Dubai gestaltete sich schwierig. Weil die Fluglage rund um die Region angespannt war, flog Franjo Pooth laut dem Boulevardblatt zunächst über Istanbul und Kairo nach Riad in Saudi-Arabien. Von dort aus setzte er die Reise mit dem Auto fort, bis zur Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate - wo ihn ein Fahrer in einem gepanzerten Fahrzeug in Empfang nahm und nach Dubai brachte. Insgesamt war Pooth nach eigenen Angaben mehr als 36 Stunden unterwegs. "Endlich bin ich bei meinem Kleinen und Louisa. Was für eine Odyssee. Müde bin ich, aber happy. Es ist alles gut", sagte er der Zeitung nach seiner Ankunft.

Bereits am Mittwoch hatte er bestätigt, in Dubai eingetroffen zu sein. "Rocco war happy. Natürlich. Louisa auch. Ist doch was anderes, wenn der Papa da ist", ließ er damals wissen. Für den 56-Jährigen stand außer Frage, dass er seinen Sohn nicht allein durch die Krise navigieren lässt - auch wenn das bedeutete, auf eigene Faust quer durch den Nahen Osten zu reisen.

"Drei Bilder, die mir mehr bedeuten als mein ganzes Instagram"

Verona Pooth meldete sich derweil auf Instagram zu Wort - und ihre Worte ließen keinen Zweifel daran, wie sehr sie die zurückliegenden Tage mitgenommen hatten. "Heute teile ich drei Bilder mit euch, die mir mehr bedeuten als mein ganzes Instagram", schrieb die Unternehmerin und Moderatorin zu einem Post, in dem sie sich erstmals öffentlich zu der Situation äußerte. "Sie zeigen die wahre Schönheit: Liebe, Mut und Zusammenhalt zwischen drei Menschen, die mein Leben sind." Zwei der Fotos zeigen Franjo und Rocco in inniger Umarmung, ein weiteres ist ein Selfie mit Louisa.

Die 23-Jährige, die eigentlich als Freundin von San Diego nach Dubai gereist war, wurde in den Tagen der Krise für die Familie Pooth zur wichtigsten Stütze vor Ort. Dabei erfuhr die Situation offenbar eine weitere dramatische Wendung: Rocco erkrankte während des Aufenthalts und benötigte drei Infusionen. Louisa behielt dennoch die Ruhe - und verschwieg der Familie in Deutschland die Krankheit, um keine noch größere Sorge auszulösen. "Luisa war in dieser Zeit auch mein Kind. Ihre Familie hat sie voller Angst vermisst, aber sie war der Fels in der Brandung für Rocco", schrieb Verona Pooth über sie.

Mahnung an die Follower

Mit dem Happy End im Blick fand Verona Pooth am Ende auch nachdenkliche Worte. "Dieser Moment hat mir gezeigt, wie schnell sich alles ändern kann - von einer Minute auf die andere", schrieb sie. Und richtete einen eindringlichen Appell an ihre Follower: "Es gibt immer einen Weg. Ich danke dem Universum, dass sie wohlauf sind. Niemand ist wirklich sicher. Es kann jeden jederzeit treffen. Darüber sollten wir alle einmal nachdenken."

Hintergrund der dramatischen Ereignisse ist die seit dem 28. Februar 2026 eskalierende Lage im Nahen Osten: Die USA und Israel führen seitdem großflächige Luftangriffe auf den Iran durch, das Land reagierte mit massiven Gegenschlägen, die auch benachbarte Golfstaaten trafen. Vielerorts kam der Flugverkehr in der Region zeitweise vollständig zum Erliegen. Die Familie Pooth, die ihren Lebensmittelpunkt im Sommer 2025 offiziell nach Dubai verlegt hat, aber weiterhin für berufliche Projekte nach Deutschland pendelt, traf die Krise damit mitten im Alltag.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.