Vergewaltigunsgvorwurf: Karl Dall beteuert Unschuld

"Die Aufnahmen wurden heimlich gemacht und sind illegal, davon ist auch nichts zu gebrauchen", stellt Karl Dall nach dem Bekanntwerden von Tonaufzeichnungen aus der angeblichen gemeinsamen Nacht mit einer Schweizer Journalistin klar.
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"Die Aufnahmen wurden heimlich gemacht und sind illegal, davon ist auch nichts zu gebrauchen", stellt Karl Dall nach dem Bekanntwerden von Tonaufzeichnungen aus der angeblichen gemeinsamen Nacht mit einer Schweizer Journalistin klar. "Es war kein Beischlaf und es gab auch keine Gewalttat", beteuert der Komiker.

Berlin - Nach dem Bekanntwerden von Tonaufzeichnungen aus der angeblichen gemeinsamen Nacht von Karl Dall (73) mit einer Schweizer Journalistin meldet sich der Kultkomiker nun noch einmal in einem Interview zu Wort. "Die Aufnahmen wurden heimlich gemacht und sind illegal, davon ist auch nichts zu gebrauchen", erklärt Dall der "Bild"-Zeitung. "Ich hatte ja Stunden gebraucht, um sie aus dem Zimmer zu bekommen. Ich sollte mich dauernd bei ihr für abstruse Dinge entschuldigen. Ich sagte dann irgendwann den Satz ,Du bist eine Granate im Bett', damit sie endlich geht. Und diesen Mistspruch aus der Kneipe will sie jetzt als Beweis für eine Vergewaltigung verwenden. Das ist doch vollkommen idiotisch", rechtfertigt sich der 73-Jährige.

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"Es war ,no Sex', es war kein Beischlaf und es gab auch keine Gewalttat", stellt Dall weiter klar. Er habe sie nur einmal kurz angefasst, "als ich sie sanft Richtung Tür zum Ausgang schieben wollte. Dann meinte sie gleich: ,Du hast mir wehgetan.' Ihre Glaubwürdigkeit ist unter Null. Das ist ihre letzte Verzweiflungstat. Sie ist krank!", erklärt Dall und geht noch einmal auf die vermeintliche Stalker-Vorgeschichte der Journalistin ein.

"Die verlangte von mir, dass ich ihr ein Haus am See kaufen und ihre Schulden begleichen sollte. Was bei Udo Jürgens und Jürgen Drews nicht geklappt hat, wollte sie sich von mir holen. Die macht das seit Jahren", führt der 73-Jährige weiter aus. Sein "Grundfehler" sei es gewesen, dass er das Interview mit der Journalistin auf seinem Hotelzimmer gemacht habe.

Die Journalistin selbst hält auch weiter an den Vergewaltigungsvorwürfen fest. In einer E-Mail an mehrere Medien schrieb sie: "Seit nunmehr fast einem halben Jahr werden in diversen Presseartikeln unwahre Äußerungen von Komiker Karl Dall im Zusammenhang mit der Vergewaltigung vom 6. September 2013 publiziert, in denen er die Sache bestreitet und insbesondere immer wieder betont, dass es zu keinem Geschlechtsverkehr gekommen sei. Fakt ist jedoch, dass ich dies mittels Beweisen klar widerlegen kann."

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