Vegan nicht nur beim Essen: So kaufen Sie tierfreundliche Mode

Veganismus ist nicht nur während des Veganuarys belieb. Doch diese Lebensphilosophie bedeutet nicht nur Verzicht beim Essen. Auch bei der Mode gilt es einiges zu beachten.
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Vegane Mode liegt voll im Trend. Doch nur die wenigsten Umsteiger wissen, worauf sie wirklich achten müssen. Denn der reine Verzicht auf Pelz und Leder reicht leider bei Weitem nicht aus. Unsere Galerie erklärt, warum.
iStock / Chaay_Tee 17 Vegane Mode liegt voll im Trend. Doch nur die wenigsten Umsteiger wissen, worauf sie wirklich achten müssen. Denn der reine Verzicht auf Pelz und Leder reicht leider bei Weitem nicht aus. Unsere Galerie erklärt, warum.
Nicht nur für Veganer ist Echtpelz ein No-Go! Auch viele andere Menschen wollen das unnötige Leiden pelztragender Tiere nicht unterstützen. Schließlich gibt es ja genug andere Möglichkeiten, sich im Winter warmzuhalten. Von Kunstpelz als Alternative sollten Sie dennoch die Finger lassen ...
iStock / ChiccoDodiFC 17 Nicht nur für Veganer ist Echtpelz ein No-Go! Auch viele andere Menschen wollen das unnötige Leiden pelztragender Tiere nicht unterstützen. Schließlich gibt es ja genug andere Möglichkeiten, sich im Winter warmzuhalten. Von Kunstpelz als Alternative sollten Sie dennoch die Finger lassen ...
Denn auch wenn es die Bezeichnung vermuten lässt, ist Kunstpelz nicht automatisch tierfrei und vegan. Stattdessen stammen die flauschigen Aufsätze häufig von Katzen oder Hunden aus China. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verzichtet also besser ganz auf Fellimitate.
iStock / jenyhanter 17 Denn auch wenn es die Bezeichnung vermuten lässt, ist Kunstpelz nicht automatisch tierfrei und vegan. Stattdessen stammen die flauschigen Aufsätze häufig von Katzen oder Hunden aus China. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verzichtet also besser ganz auf Fellimitate.
"Leder ist okay. Das Tier war doch ohnehin schon tot.": So oder so ähnlich rechtfertigen manche Menschen den Kauf einer schicken Lederjacke oder eines Paars Lederstiefel. Doch tatsächlich entspricht diese Annahme nur der halben Wahrheit ...
iStock / kzenon 17 "Leder ist okay. Das Tier war doch ohnehin schon tot.": So oder so ähnlich rechtfertigen manche Menschen den Kauf einer schicken Lederjacke oder eines Paars Lederstiefel. Doch tatsächlich entspricht diese Annahme nur der halben Wahrheit ...
Tatsächlich stammt vor allem Billigleder aus Ländern wie Indien, Vietnam, Bangladesch und China. Und die dortigen Verhältnisse sind laut der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt alles andere als unterstützenswert: Demnach werden sehr wohl Tiere für die Lederproduktion geschlachtet und zuvor teilweise gar gequält. Von minderjährigen Arbeitskräften und Umweltverschmutzung durch giftige Gerbsubstanzen ganz zu schweigen ...
iStock / jotily 17 Tatsächlich stammt vor allem Billigleder aus Ländern wie Indien, Vietnam, Bangladesch und China. Und die dortigen Verhältnisse sind laut der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt alles andere als unterstützenswert: Demnach werden sehr wohl Tiere für die Lederproduktion geschlachtet und zuvor teilweise gar gequält. Von minderjährigen Arbeitskräften und Umweltverschmutzung durch giftige Gerbsubstanzen ganz zu schweigen ...
Tierfreundlicher ist es da schon, auf Kunstlederprodukte zurückzugreifen. Doch Vorsicht: Nur weil für diese Schuhe oder Taschen kein Tier sterben musste, ist das Produkt nicht gleich umweltfreundlich! Die Kunstlederproduktion kann nämlich sehr Erdöl-intensiv sein.
iStock / makedadance 17 Tierfreundlicher ist es da schon, auf Kunstlederprodukte zurückzugreifen. Doch Vorsicht: Nur weil für diese Schuhe oder Taschen kein Tier sterben musste, ist das Produkt nicht gleich umweltfreundlich! Die Kunstlederproduktion kann nämlich sehr Erdöl-intensiv sein.
Überhaupt gibt es bei Kunstlederschuhen noch einiges mehr zu beachten: Denn selbst der Leim, welcher zum Kleben von Kunstlederschuhen verwendet wird, wird oft auf tierischer Basis mit Glutin oder Kasein hergestellt.
iStock / Kate_Koreneva 17 Überhaupt gibt es bei Kunstlederschuhen noch einiges mehr zu beachten: Denn selbst der Leim, welcher zum Kleben von Kunstlederschuhen verwendet wird, wird oft auf tierischer Basis mit Glutin oder Kasein hergestellt.
Wer also auf Nummer sicher gehen will, muss darauf achten, dass seine Treter explizit als vegan beworben werden. Alternativ hilft es nur, direkt beim Händler nachzufragen, ob auch wirklich alle Inhaltsstoffe - inklusive des Leims -  vegan sind.
iStock / inspired_by_the_light 17 Wer also auf Nummer sicher gehen will, muss darauf achten, dass seine Treter explizit als vegan beworben werden. Alternativ hilft es nur, direkt beim Händler nachzufragen, ob auch wirklich alle Inhaltsstoffe - inklusive des Leims - vegan sind.
Ob Schlabberpullis oder Ökolatschen - vegane Mode verbinden viele Menschen mit unmodischen, überholten Designs. Dabei gibt es inzwischen durchaus zeitgemäße vegane Linien etablierter Designer. Die Tierschutzorganisation PETA vergibt seit 2013 sogar einen "Vegan Fashion Award".
PETA Deutschland e.V. 17 Ob Schlabberpullis oder Ökolatschen - vegane Mode verbinden viele Menschen mit unmodischen, überholten Designs. Dabei gibt es inzwischen durchaus zeitgemäße vegane Linien etablierter Designer. Die Tierschutzorganisation PETA vergibt seit 2013 sogar einen "Vegan Fashion Award".
Ohnehin ist die Website von PETA eine gute Anlaufstelle für alle, die nach veganer Mode suchen: Unter peta.de/petaapprovedvegan führt die Organisation eine Liste all jener Labels, die tierfreundlich arbeiten, und somit das "PETA-Approved Vegan"-Logo tragen.
PETA Deutschland e.V. 17 Ohnehin ist die Website von PETA eine gute Anlaufstelle für alle, die nach veganer Mode suchen: Unter peta.de/petaapprovedvegan führt die Organisation eine Liste all jener Labels, die tierfreundlich arbeiten, und somit das "PETA-Approved Vegan"-Logo tragen.
Natürlich muss Ökomode nicht zwingend vegan sein: Bei der Wollproduktion etwa muss das Schaf in der Regel nicht getötet werden. Dennoch ist Vorsicht geboten: Oft stammt Wolle heutzutage aus Australien. Blutende Wunden sind bei den dort beheimateten Tier nach der Schur keine Seltenheit.
iStock / FlairImages 17 Natürlich muss Ökomode nicht zwingend vegan sein: Bei der Wollproduktion etwa muss das Schaf in der Regel nicht getötet werden. Dennoch ist Vorsicht geboten: Oft stammt Wolle heutzutage aus Australien. Blutende Wunden sind bei den dort beheimateten Tier nach der Schur keine Seltenheit.
Und auch bei Kaschmirprodukten sollte man bedenken: Das besonders weiche Fell stammt von der Kaschmirziege und wird dieser mit einer Drahtbürste schmerzhaft vom Leib gekämmt.
iStock 17 Und auch bei Kaschmirprodukten sollte man bedenken: Das besonders weiche Fell stammt von der Kaschmirziege und wird dieser mit einer Drahtbürste schmerzhaft vom Leib gekämmt.
Noch grausamer ist die Produktion von Angorawolle: Diese stammt vor allem von chinesischen Angorakaninchen. Da es in China kein Gesetz gegen Tierquälerei gibt, wird den Kaninchen das Fell alle paar Monate vom Leib gerupft. Für die Nager ist das schmerzhaft und qualvoll zugleich.
iStock / seramo 17 Noch grausamer ist die Produktion von Angorawolle: Diese stammt vor allem von chinesischen Angorakaninchen. Da es in China kein Gesetz gegen Tierquälerei gibt, wird den Kaninchen das Fell alle paar Monate vom Leib gerupft. Für die Nager ist das schmerzhaft und qualvoll zugleich.
Auch Seide ist keineswegs vegan: Laut PETA müssen jährlich mehr als 2,8 Billionen Raupen für die Herstellung des Stoffes ihr Leben lassen. Und nicht nur das: Bei der Produktion von Blusen werden sie bei lebendigem Leib in ihrem Kokon gekocht.
iStock / DragonImages 17 Auch Seide ist keineswegs vegan: Laut PETA müssen jährlich mehr als 2,8 Billionen Raupen für die Herstellung des Stoffes ihr Leben lassen. Und nicht nur das: Bei der Produktion von Blusen werden sie bei lebendigem Leib in ihrem Kokon gekocht.
Hätten Sie gewusst, dass selbst Knöpfe oft tierischen Ursprungs sind? Ob Hörner, Geweihe, Hufe oder Schnäbel - vegan ist davon so gut wie nichts. Das Gleiche gilt natürlich für Daunen: Je nach Produkt werden diese Federn entweder von lebenden Gänsen gerupft oder das Tier wird zuvor getötet. Fraglich ist diese Methode so oder so.
iStock / Olga Vasilyeva 17 Hätten Sie gewusst, dass selbst Knöpfe oft tierischen Ursprungs sind? Ob Hörner, Geweihe, Hufe oder Schnäbel - vegan ist davon so gut wie nichts. Das Gleiche gilt natürlich für Daunen: Je nach Produkt werden diese Federn entweder von lebenden Gänsen gerupft oder das Tier wird zuvor getötet. Fraglich ist diese Methode so oder so.
Doch bevor Sie jetzt überstürzt Ihren Kleiderschrank leeren, sollten Sie sich eines bewusst sein: Das Tier wird dadurch nicht wieder lebendig! Bereits gekaufte Produkte können Sie durchaus weitertragen ...
iStock /Kwanchai_Khammuean 17 Doch bevor Sie jetzt überstürzt Ihren Kleiderschrank leeren, sollten Sie sich eines bewusst sein: Das Tier wird dadurch nicht wieder lebendig! Bereits gekaufte Produkte können Sie durchaus weitertragen ...
... Achten Sie dabei einfach darauf, die Stücke besonders sorgsam zu behandeln und ihnen so ein langes "Leben" zu schenken. Sollten Sie Omas Pelzmantel partout nicht mehr tragen wollen, dann verschenken Sie ihn doch an Bedürftige. Besser als wenn er auf dem Müll landet ist das allemal.
iStock / baloon111 17 ... Achten Sie dabei einfach darauf, die Stücke besonders sorgsam zu behandeln und ihnen so ein langes "Leben" zu schenken. Sollten Sie Omas Pelzmantel partout nicht mehr tragen wollen, dann verschenken Sie ihn doch an Bedürftige. Besser als wenn er auf dem Müll landet ist das allemal.

Wann ist Mode vegan? Und ist tierfreundlich immer gleichzusetzen mit umweltfreundlich? Wenn Sie sich Fragen wie diese schon häufiger gestellt haben, bekommen Sie nun eine Antwort: In unserer Galerie verraten wir Ihnen, worauf Sie bei Ihrer nächsten Shoppingtour achten können.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur teleschau. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@teleschau.de

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